Basisinformationen
Sommer in Vorarlberg
Vorarlberg 2026: Ein Sommer voller Möglichkeiten
Der Sommer in Vorarlberg ist mehr als eine Jahreszeit. Er ist Ausdruck eines Lebensgefühls. Zwischen Bergen und Bodensee verbinden sich Bewegung, Architektur, Kulinarik und Kultur zu einem stimmigen Ganzen. Wer hier unterwegs ist, erlebt eine Region, die sich bewusst gestaltet und in dem sich alles gut und nachhaltig mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken lässt.
Beste Verbindungen
Wer Vorarlberg besucht, braucht kein Auto. Mit Bus und Bahn ist das Land bestens erschlossen. Die Fahrpläne sind aufeinander abgestimmt. Mit den regionalen Gästekarten nutzen Urlauber:innen je nach Region bereits ab einer oder ab drei Übernachtungen die öffentlichen Verkehrsmittel landesweit bequem und unkompliziert während ihres Aufenthalts. In den meisten Zügen kann man sein Fahrrad mitnehmen. Für Öffi-Fahrer:innen gibt es zudem eine Reihe von Zuckerln. Einige Veranstaltungs- und Museumstickets beinhalten die An- und Abreise innerhalb von Vorarlberg zum Veranstaltungsort. Dieser Vorteil gilt auch für jene, die eine Rund-, Sonder- oder Eventfahrt mit den Schiffen der Vorarlberg Lines und mit den historischen Schiffen, der MS OESTERREICH und dem DS Hohentwiel, buchen. Viele weitere Veranstaltungen und Ziele sind bestens mit Bahn und Bus erreichbar. Nach dem Hop-on-Hop-Off-Prinzip lässt sich ganz Vorarlberg erkunden und umrunden. Die Silvretta Hochalpenstraße wird bis 2030 gesperrt bleiben, dennoch ist die beliebte Bielerhöhe im Montafon dank der durchgehend betriebenen Vermuntbahn und des Tunnelbusses weiterhin komfortabel erreichbar und ohne Einschränkungen erlebbar.
Bewegte Erlebnisse
Die vielfältigen Tal- und Berglandschaften ermöglichen wunderschöne und tiefgehende Naturerlebnisse und eignen sich bestens für Wander- und Radausflüge. Mancherorts verkürzen Seilahnen den Auf- und/oder Abstieg. Zahlreiche Wanderwege erzählen Geschichten oder sind künstlerisch gestaltet, setzen sich mit Konsequenzen des Klimawandels auseinander oder mit der Geologie oder Umwelt rundherum. Im Kleinwalsertal erweitert beispielsweise das Naturforscher-Abenteuer das interaktive Angebot für Naturinteressierte. „Respektiere deine Grenzen“ lautet die Devise im Sinne des Natur- und Tierschutzes. Für eine weitere lehrreiche Naturerfahrung eignet sich z. B. der Natursprünge-Weg im Brandnertal mit 11 interaktiven Stationen. Entlang der Georunde Rindberg im Bregenzerwald erstaunen schiefe Skulpturen, ungewöhnliche Installationen säumen die Gauertaler AlpkulTour im Montafon. Zu den beliebtesten Radwegen zählt der Bodensee-Radweg. Fluchtgeschichten aus den Jahren 1938 bis 1945 erzählt der 100 Kilometer lange Hör-Radweg „Über die Grenze“. Im Bregenzerwald verbindet „kulinarisch Radfahren“ Genuss und Natur mit Architekturerkundungen. Sportlich Aktive, Familien und Genießer:innen finden im ganzen Land passende Rad-Angebote – vom gemütlichen E-Bike-Ausflug bis zur anspruchsvollen Trailrunde. Mountainbiker:innen, E-MTB-Fahrer:innen, Gravelbiker:innen und Trailbegeisterte können vielerorts Räder ausleihen und an geführten Touren teilnehmen. Attraktive Bike-Angebote bieten etwa der Bikepark Brandnertal mit neuen Strecken, einem eigenen Kinderbikepark und einer modernen 10er-Gondelbahn mit Bike-Transport sowie der Trailpark am Hochjoch im Montafon. Auch Gravelbike-Fans finden ideale Bedingungen zwischen Tal und Berg. Ein Highlight neben der Vorarlberg Gravelrunde ist das Gravelbike-Festival „into the wold“ im Juli, das sportliche Herausforderung mit Naturerlebnis und Community verbindet. Golfer:innen aller Spielstärken finden auf den sechs Vorarlberger Golfplätzen ideale Bedingungen – von genussvollen Runden bis hin zu sportlich anspruchsvollen Erlebnissen – um sich vor beeindruckender alpiner Kulisse sportlich zu entfalten. Wenn es zu warm wird, sorgen der Bodensee und die zahlreichen (Natur-)Badeseen in Vorarlberg für erfrischende Abkühlung. Ob entspanntes Baden oder aktive Stunden beim Wassersport. Ergänzt wird das Angebot durch viele attraktive Schwimmbäder im ganzen Land, die für Abwechslung und unkomplizierten Badespaß sorgen.
Neue Eindrücke
In den Städten und Dörfern zeigt sich: Vorarlberg baut und gestaltet anders. Modern, mutig, geradlinig und mit Sinn für Nachhaltigkeit gehen Architekt:innen und Handwerker:innen an ihre Arbeit. Holz ist ihr bevorzugter Baustoff. Wer sich auf Architektour begeben will, kann aus sieben Routen wählen, die auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu meistern sind. Die Architektouren führen zu bemerkenswerten Bauten und präsentieren die innovative Vorarlberger Handwerks- und Gestaltungskunst. Einblicke geben zudem Dorfrundgänge, sowie die Walser Kulturwege im Kleinwalsertal. Kunst erstaunt auch im öffentlichen Raum, von Skulpturen an der Bodensee-Promenade in Bregenz bis zum „Skyspace Lech“, den der US-amerikanische Künstler James Turrell geschaffen hat.
Große Gaumenfreuden
Kulinarisch verwöhnt Vorarlberg seine Besucher:innen aufs Vorzüglichste, in bodenständigen Wirthäusern, in Berggasthäusern, auf Alphütten und in den vielen von Gault&Millau und dem MICHELIN Guide ausgezeichneten Restaurants, die für ihre kreative Küche bekannt sind. Wo immer möglich, verwenden die Köch:innen regionale Zutaten. Von den Alpen und aus Sennereien stammt der Käse, der zum Beispiel die Kässpätzle so hervorragend würzt. Fische kommen aus dem Bodensee oder aus nachhaltigen Fischzuchten. Obst und Gemüse gedeihen in den Gärten in Bodensee-Nähe. Edles, von Schokolade bis zu Bränden, entsteht in Genuss-Manufakturen. Spezialitäten aller Art sind auch in Ab-Hof-Shops und auf den Wochenmärkten in den Städten und einigen Dörfern erhältlich. Wer Naturgenuss und Kulinarik miteinander verbinden möchte, entdeckt beim kulinarisch Wandern & Radeln die Vielfalt der Region mit allen Sinnen. Beim zum zweiten Mal stattfindenden Bildungsfestival „Food Campus Arbogast“, kommen am 22. und 23. Mai ausgesuchte Produzent:innen aus allen Regionen Vorarlbergs zusammen uns stellen persönlich ihre Philosophie und Erzeugnisse vor. Dies ist aber nur eines der vielen spannenden kulinarischen Events in Vorarlberg.
Kultivierte Lebenskunst
Oper am Bodensee, Popmusik in Feldkirch, Jazzkonzerte im Montafon: Für Kulturinteressierte gibt es viel zu hören und zu sehen. Das größte Ereignis sind die Bregenzer Festspiele, die auf der spektakulären Seebühne unter freiem Himmel Oper spielen und dieses Jahr ihr 80. Jubiläum feiern. Zu diesem Anlass gibt es zum ersten Mal das Singalong am See sowie eine Ausstellung über die letzten 80 Jahre. Von 22. Juli bis 23. August wird auf der Seebühne erstmals Giuseppe Verdis „La traviata“ gezeigt. Im Festspielhaus hat „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ Premiere am 23. Juli 2026. Mit Events im Freien und im Alten Hallenbad von Feldkirch ist das Popkultur-Festival poolbar ein Hotspot für kulturelle Auseinandersetzungen, Design und Livemusik. Es findet 2026 vom 8. Juli bis 16. August statt.
Die Schubertiade in Hohenems (April/Mai, Juni und Oktober), das weltweit größte Schubert-Festival gibt es nunmehr seit mehr als 50 Jahren. Im April/Mai und Juli finden die Termine in Hohenems statt. Im Juni und August/September finden die Konzerte und Liederabende am zweiten Spielort der Schubertiade statt – in Schwarzenberg im Bregenzerwald. Musik, von Volksmusik bis Jazz, spielen die Montafoner Resonanzen vom 06. August bis 05. September. In Lech Zürs am Arlberg erklingen Jazz und Klassik.
„Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmüdigkeit.“ ist das Thema des Philosophicums Lech, das vom 22. bis 27. September zu Gesprächen und zum Nachdenken anregt. Die Montforter Zwischentöne gibt es jetzt neu auch im Sommer, vom 7.-14. Juni. Das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) präsentiert sich mit dem neuem Konzertformat „Outreach“ an verschiedenen Aufführungsorten im ganzen Land bei freiem Eintritt. Vom 10. Mai bis zum 27. Juni lautet das Motto: Best of Klassik. Viele weitere größere und kleinere Veranstaltungen komplettieren den Festival-Sommer in Vorarlberg.
Inspirierende Ausstellungen
Unterschiedliche Lebenswelten machen die Museen und Ausstellungshäuser erlebbar. Mit wechselnden Ausstellungen beeindruckt das Kunsthaus Bregenz alle, die zeitgenössische Kunst schätzen. Im Sommer sind Werke von Cyprien Gaillard zu sehen (13. Juni bis 04. Oktober). Ab Herbst schließt die Ausstellung von Torkwase Dyson an (17. November 2026 bis 24. Januar 2027). Ebenfalls in Bregenz zeigt das vorarlberg museum einige Dauerausstellungen sowie wechselnde Sonderausstellungen. Für Familien und Experimentierfreudige ist die interaktive Erlebnis Naturschau inatura in Dornbirn ein gern besuchtes Ziel. Das Jüdische Museum Hohenems zeigt bis 04. Oktober „Die Morgenländer. Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden”. Neue Attraktion in Hohenems ist das im April 2025 eröffnete Literaturhaus Vorarlberg, das ein vielseitiges Programm für Schreib- und Lesefreudige gestaltet. In Hittisau im Bregenzerwald widmet sich das Frauenmuseum seit dem 30. November 2025 –bis zum 28. März 2027 mit der Ausstellung „Frieden tun. Über Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht“ der Frage, was es braucht, um Frieden zu leben, zu bewahren oder zu erkämpfen. Einige Dörfer weiter zeigt das Werkraumhaus Andelsbuch, wie lebendig und zukunftsgerichtet Handwerk in Vorarlberg ist. 2026 rückt es dabei besonders in den Fokus, denn mit Handwerk + Form findet der nur alle drei Jahre ausgetragene Wettbewerb statt. Die Preisverleihung am 2. Oktober bildet den Auftakt für ein mehrtägiges Festival vom 3. bis 11. Oktober, bei dem Handwerk in seiner ganzen Vielfalt erlebbar wird. In Au erzählt das Barockbaumeister Museum die spannende Geschichte jener Meister aus dem Ort und der Region, die im 17. und 18. Jahrhundert in Süddeutschland, der Schweiz und dem Elsass an die 800 Barockbauten errichteten.
Herzliche Gastlichkeit
Vorarlberg ist bekannt für seine gepflegten, zumeist von Familien geführten Hotels und für Gastgeber:innen, die sich mit großem Engagement ihrer Aufgabe widmen. Auch baulich stechen viele Hotels und Ferienunterkünfte hervor. Um- und Neubauten präsentieren sich zum großen Teil im Stil der zeitgenössischen Vorarlberger (Holz-)Architektur. Holzmöbel, Wollstoffe, Filz und weitere natürliche Materialien, gestaltet von innovativen Handwerker:innen, schaffen eine stilvolle und überaus angenehme Atmosphäre. Ob Umbau oder Neubau: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen im Mittelpunkt.
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