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Architektouren: Dorfzentrum Andelsbuch, Foto: Albrecht Immanuel Schnabel
Wege zur Architektur

Architektouren durch Vorarlberg

Der Reisende, der durch die Landschaft fährt, Berge und Seen bewundert, die Gastlichkeit genießt, Lebensart und Traditionen kennenlernt, bemerkt auch eines: Die Architektur des Landes. Eine erstaunliche Allgegenwart von zeitgenössischen Bauten begleitet ihn durch das ganze Land.

Seit Jahrzehnten gilt Vorarlberg als Vorzeigeland in Sachen Architektur und Handwerk. Zu ausgewählten modernen und traditionellen Bauten führen 11 Architektouren, die unterschiedliche Themen in den Mittelpunkt stellen.

Die Wurzeln der modernen Vorarlberger Architektur reichen in die 1960er Jahre zurück. Damals formierte sich eine Gruppe junger Architekten, die neue Wege gehen wollten. Die “Vorarlberger Baukünstler”, wie sie sich nannten, pflegten in jeder Hinsicht einen neuen Stil. Architektonisch und im Zusammenspiel mit Baubehörden und Bauherren. Ihre Idee, formal einfach, Ressourcen schonen, in Abstimmung auf die Umgebung und vor allem leistbar zu bauen, fand zunehmend Anklang und weckte bald international Aufmerksamkeit.

Heute werden so gut wie alle kommunalen Bauten und viele Privathäuser in Vorarlberg von Architekten geplant, ebenso Umbauten und Modernisierungen von traditionellen Häusern. Heimisches Holz ist, wie seit jeher, der bevorzugte Baustoff. Energie effizent zu bauen ist selbstverständlich. Auch in dieser Hinsicht gelten die Vorarlberger Architekten als Pioniere.

Wege zur Architektur

Zu den Themen “Ortsräume”, Kunst & Kultur”, “Alt und Neu” “Handwerk & Innovation, “Holz & Material sowie “Natur & Landschaft”  haben das Vorarlberger Architektur Institut und Vorarlberg Tourismus ingesamt 10 Tages- und Halbtagestouren durch Vorarlberg zusammen gestellt. Die Touren führen sowohl durch städtische als auch ländliche Regionen. Die Touren sind Empfehlungen für individuelle Entdeckungsreisen ohne Guide. “Erfahrbar” sind sie mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Für Spaziergänge, Besuche in Museen oder anderen öffentlichen Bauten sowie für kulinarische Pausen lassen sie genügend Zeit.

Ergänzt wird die thematische Auswahl durch eine eintägige Tour mit dem Titel  “Getting Things Done – The Maker´s Choice”. Die ausgewählten Beispiele der von Wolfgang Fiel konzipierten Tour vermitteln einen beispielhaften Eindruck von der baukulturellen Bandbreite des Landes. Diese Tour nimmt Bezug auf die gleichnamige von Wolfgang Fiel kuratierte Wanderausstellung , die weltweit durch die österreichischen Kulturforen tourte.

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