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Auf dem Weg von der Mittelstation der Versettlabahn zur Alpe Garnera, Montafon © Dietmar Denger
Auto | Motorisierte Touren

Alt & Neu Route 2 (1 Tag)

Stadtbad Dornbirn
inatura Naturschau
Rathaus Lustenau
Jüdisches Museum Hohenems
Am Garnmarkt
Röthis Bürohaus Frick
Freihof Sulz
Pfarrheim, Schlins
Wiesenbachsaal, Schlins
Artenne Nenzing

Factbox

Schwierigkeit: leicht
Strecke: 47,9 km
Aufstieg: 499 m
Abstieg: 399 m
Dauer: 07:30 h
Tiefster Punkt: 402 m
Höchster Punkt: 615 m
Erlebnis:

Landschaft:


  • Das Zusammenspiel von bestehender und neuer Architektur hat in Vorarlberg eine besondere Tradition. Aus der Kenntnis und Wertschätzung für die ländlichen Hausformen haben sich Verwandtschaften und Kontinuitäten zwischen Tradition und zeitgenössischem Bauen entwickelt. Gelungene Sanierungen und Umbauten, aber auch die Integration von neuen Bauwerken in alter Umgebung, zeugen von dieser beispielhaften Beziehung.

    Die Stationen der Tagestour liegen in der Region Bodensee-Vorarlberg, die Route führt von Dornbirn nach Nenzing.

    Die Wertschätzung für das anonyme Bauen und für ländlich-bäuerliche Baukultur war bereits in der ersten Generation der Vorarlberger Architekturentwicklung ausgeprägt. Mitte der 70er Jahre waren es unter anderem ambitionierte Planer und Bauherrn, die sich gegen großen Widerstand für den Erhalt historischer Bausubstanz eingesetzt haben. Dieses Interesse am bäuerlichen Erbe war aber immer an der Baustruktur, an der Materialität und am handwerklichen Erfahrungsschatz orientiert und hat sich nicht mit formalen Nachempfindungen aufgehalten. So entstanden eindrucksvolle Dialoge zwischen Alt und Neu, die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. Je nach Situation findet sich eine Kultur des “Weiterbauens” oder auch ein bewusster Kontrast zwischen Bestand und Ergänzung. Wo der Erhalt einer Dorfstruktur geboten ist, wird auch ein Satteldach zur ersten Wahl. Wenn es sich um die Integration von neuen Nutzungen und Anforderungen in einem Bestand dreht, werden neue Lösungen sichtbar gehalten. (z. B. Artenne Nenzing). Ebenso finden sich Beispiele für den Dialog mit dem Denkmalschutz, die spezifisch reagieren (z. B. Freihof Sulz).

    Autor: Robert Fabach

  • Schwierigkeit: leicht
    Technik:

    Erlebnis:

    Landschaft:

    Höhenlage: 615 m 402 m Beste Jahreszeit:
    JAN FEB MRZ APR MAI JUN
    JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
    Eigenschaften:
  • Wegbeschreibung

    Die Tour startet in Dornbirn (Stadtbad Dornbirn, inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn und vaiDOMA) und führt zuerst nach Lustenau (Rathaus), dann weiter nach Hohenems (Jüdisches Museum Hohenems) und über Götzis (Am Garnmarkt), Röthis (Dorfmitte Röthis, Kindergarten), Sulz (Freihof Sulz) und Schlins (Wiesenbachsaal, Volksschule und Pfarrheim) nach Nenzing (Artenne Nenzing).

    Weitere Tipps entlang der Route:
    An der Strecke zwischen Hohenems und Altach liegen der Jüdische Friedhof und der Islamische Friedhof. Der Jüdische Friedhof liegt an einem bewaldeten Abhang am südlichen Ortsrand von Hohemens. Er dient seit dem 17. Jh. als Begräbnisstätte, 370 Grabsteine sind bis heute erhalten geblieben. Der vom Architekten Bernardo Bader gestaltete Islamische Friedhof wurde 2012 eröffnet und 2013 mit dem Aga Khan Award for Architecture, einem der international bedeutendsten Architekturpreise, ausgezeichnet.

    Der Freihof Sulz ist auch heute wieder ein Gastbetrieb. Den Titel Freihof zu tragen, war seit dem 15. Jh. ein besonderes Vorrecht, das nur wenigen Höfen und Gaststätten erteilt wurde. 1796 wurde er erstmals urkundlich erwähnt.

    Entlang der Strecke und im näheren Umfeld der Route befinden sich einige Hotels und Gastronomiebetriebe von besonderem baukulturellen Interesse, die sich als Unterkunft oder als kulinarischer Zwischenstopp bei den “Architektouren” durch Vorarlberg anbieten.

    Start Dornbirn
    Koordinaten:
    Geogr. 47.411768 N 9.743431 E
    Ziel Nenzing