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Tiefblick von der Kaltenberghütte ins Klostertal. © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus
Empfehlungen von Peter Freiberger

Sechs Bergtouren mit Panoramablick

Warum gehen Menschen in die Berge? Gewiss hat jeder seinen eigenen Zugang, um die Schuhe zu schnüren und hinaufzusteigen zu den pittoresken Plätzen.

Für mich bedeutet Wandern eine Form von Meditation. Schritt für Schritt zur Ruhe kommen, in eine andere Welt eintauchen, abschalten, Freiheit genießen.

Die Vorarlberger Berge verbindet man mit großartigen Aussichtsplätzen. Um ein Panorama genießen zu können, muss freilich nicht unbedingt ein spektakulärer Gipfel bestiegen werden. Mitunter bietet eine Hütte nicht minder außergewöhnliche Rundumblicke, offenbart sich schon beim Zustieg zu einem leicht erreichbaren Ziel ein besonderes Panorama. Ich erlebe immer wieder Menschen, die auf einem Gipfel stehen und die Gipfel und Täler ringsum zu benennen versuchen. Sie sind fasziniert vom Panorama als dem Tüpfelchen auf dem „i“ ihrer Tour.
Gleich geht es mir.

Im Anschluss an die Furklaalpe präsentiert sich ein wunderbarer Blick über den Walgau ins Rheintal © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus
Die Kaltenberghütte vor den dominierenden Flanken des Lechquellengebirges. © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus

Sechs Bergwandertipps mit wunderbarem Panorama in ganz Vorarlberg hat Autor Peter Freiberger für Sie ausgewählt!

Ich habe sechs Panoramawanderungen ausgewählt, die auf meiner persönlichen Hitliste ganz oben stehen. Bei Mondspitze und Schillerkopf gefallen mir die Mischung aus lieblichen und schroffen Landschaften sowie der abschnittsweise alpine Charakter der Tour. Dermaßen nahe wie auf der Kanisfluh bin ich Steinböcken selten gekommen, spektakulärer Tiefblick inklusive. Wenn ich in der urigen Stube der Saarbrücker Hütte sitze, spüre ich ein Gefühl von Geborgenheit  – gerade beim Anblick des wuchtigen Gletschers unterhalb des Großen Seehorns. Neben der Kaltenberghütte kann man im kleinen See quasi mit Aussicht baden, am Pfänder beeindruckt mich als Tiroler besonders der Kontrast  zwischen Berg und Bodensee. Und schließlich ist der Blick vom Fellhorngrat über dem Kleinen Walsertal ins flache Land ein nachhaltiges Erlebnis.

Wandern bedeutet für mich eine Form von Meditation. Schritt für Schritt zur Ruhe kommen, in eine andere Welt eintauchen, abschalten, Freiheit genießen.

Autor Peter Freiberger
Die Flanke hinauf zur Saarbrücker Hütte präsentiert sich im Hochsommer in sattem Grün © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus
Wie ein begrüntes Hausdach präsentiert sich der Grat am Fellhorn in diesem Abschnitt © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus
Die Kaltenberghütte vor den dominierenden Flanken des Lechquellengebirges. © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus
Nordwestlich unterhalb der Kanisfluh breitet sich Mellau aus, erster Schnee © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus
Am Gipfel der Mondspitze Rund 1.400 Meter unterhalb breitet sich die Alpenstadt Bludenz aus, das Klostertal schlängelt sich Richtung Arlbergpass. © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus
Pfänder - Wiesen und Höfe bzw. kleine Siedlungen prägen weite Teile der Wanderung am Pfänderrücken © Peter Freiberger / Vorarlberg Tourismus

Die Flanke hinauf zur Saarbrücker Hütte präsentiert sich im Hochsommer in sattem Grün

Wie ein begrüntes Hausdach präsentiert sich der Grat am Fellhorn in diesem Abschnitt

Die Kaltenberghütte vor den dominierenden Flanken des Lechquellengebirges

Nordwestlich unterhalb der Kanisfluh breitet sich Mellau aus

Am Gipfel der Mondspitze Rund 1.400 Meter unterhalb breitet sich die Alpenstadt Bludenz aus, das Klostertal schlängelt sich Richtung Arlbergpass

Pfänder - Wiesen und Höfe bzw. kleine Siedlungen prägen weite Teile der Wanderung am Pfänderrücken

Die Hütten, Alpen und Gipfel rund um Schoppernau stellten meine ersten Anknüpfungspunkte zur Vorarlberger Bergwelt dar. Inzwischen bin ich vor allem im Rätikon um Schesaplana, Lünersee und Mottakopf „daheim“.  Östlich des Arlbergs kann ich meine große Zuneigung zum Pitz- und Ötztal nicht leugnen. Im Bergsommer 2017 muss es jedenfalls wieder einmal mein Hausberg, die Hohe Munde über Telfs, sein.

An einem Besuch der Familie Jeitner auf der Schweinfurter Hütte im Ötztal komme ich wohl ebenfalls nicht vorbei. Und hier, direkt vor der Haustür, will ich endlich auf die Mannheimer Hütte. Und mit dem Piz Buin einen weiteren weißen Fleck auf der Gipfellandkarte auslöschen. Damit ich Vorarlberg von ganz oben überschauen kann.

Sechs Empfehlungen von Peter Freiberger

Panoramawanderungen

    • Die Flanke hinauf zur Saarbrücker Hütte präsentiert sich im Hochsommer in sattem Grün.

      Panoramawanderung in der Silvretta

      Die Eisriesen zum Greifen nah

      Auf Tuchfühlung mit der imposanten Gletscherwelt der Silvretta gelangt…

      • 12,2 km

      • 04:15 h

      • mittel

      Panoramawanderung in der Silvretta
      Panoramawanderung in der Silvretta
      Panoramawanderung in der Silvretta
      Schwierigkeit: mittel
      Strecke: 12,2 km
      Aufstieg: 790 m
      Abstieg: 790 m
      Dauer: 04:15 h
      Tiefster Punkt: 1755 m
      Höchster Punkt: 2541 m
      Kondition:

      Erlebnis:

      Landschaft:

      Panoramawanderung in der Silvretta

      Die Eisriesen zum Greifen nah

      Auf Tuchfühlung mit der imposanten Gletscherwelt der Silvretta gelangt man…

      Start der Tour

      Partenen: Vermuntstausee (Seespitz)

      Ende der Tour

      Partenen: Vermuntstausee (Seespitz)

      Beschreibung

      Wie lässt sich der Begriff „Panorama“ am besten definieren? „Rundblick;  Ausblick von einem erhöhten Punkt aus in die Runde, über die Landschaft hin“, sagt der Duden. Nun, die Saarbrücker Hütte (2538 m) liegt tatsächlich etwas erhöht auf der Südostgratschulter des Kleinlitzners und bietet damit beste Voraussetzungen für ein herrliches Panorama. „Über“ die Landschaft schaut man freilich nicht in allen Richtungen. Kein Wunder: In Sachen Aussicht dominieren die mächtigen Dreitausender in…

      Beste Jahreszeit
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    • Wunderbarer Blick ins Kleine Walsertal und zum Hohen Ifen (links).

      Panoramawanderung: Grenzwanderung am Fellhorngrat

      Aussichtsreich am Fellhorngrat unterwegs

      Auf einem Rücken bzw. breiten Grat zwischen dem Kleinen Walsertal…

      • 8,3 km

      • 04:00 h

      • mittel

      Panoramawanderung: Grenzwanderung am Fellhorngrat
      Panoramawanderung: Grenzwanderung am Fellhorngrat
      Panoramawanderung: Grenzwanderung am Fellhorngrat
      Schwierigkeit: mittel
      Strecke: 8,3 km
      Aufstieg: 882 m
      Abstieg: 288 m
      Dauer: 04:00 h
      Tiefster Punkt: 1354 m
      Höchster Punkt: 2036 m
      Kondition:

      Erlebnis:

      Landschaft:

      Panoramawanderung: Grenzwanderung am Fellhorngrat

      Aussichtsreich am Fellhorngrat unterwegs

      Auf einem Rücken bzw. breiten Grat zwischen dem Kleinen Walsertal und…

      Start der Tour

      Oberstdorf (D), Bergstation der Söllereckbahn

      Ende der Tour

      Riezlern (A), Bergstation der Kanzelwandbahn

      Beschreibung

      Gratwanderung, Grenztour – so lässt sich die Wanderung, die in Oberstdorf beginnt und in Riezlern im Kleinen Walsertal endet, gut beschreiben. Vor der Überschreitung des Fellhorngrats braucht freilich keiner Angst haben, denn in Wahrheit handelt es sich um einen Wiesenrücken, der abschnittsweise recht schmal wird. Das 2025 Meter hohe Fellhorn mit dem Kreuz bildet als Teil des Grats dessen Sahnehäubchen. Wer ein Grundmaß an Schwindelfreiheit mitbringt, sollte jedenfalls keine Probleme…

      Beste Jahreszeit
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    • Tiefblick von der Kaltenberghütte ins Klostertal.

      Panoramawanderung auf einer Sonnenterrasse überm Klostertal

      Landschaftliche Vielfalt, Ausblicke und ein Badesee

      Die Kaltenberghütte auf einer Sonnenterrasse über dem Klostertal…

      • 10,1 km

      • 04:30 h

      • schwer

      Panoramawanderung auf einer Sonnenterrasse überm Klostertal
      Panoramawanderung auf einer Sonnenterrasse überm Klostertal
      Panoramawanderung auf einer Sonnenterrasse überm Klostertal
      Schwierigkeit: schwer
      Strecke: 10,1 km
      Aufstieg: 700 m
      Abstieg: 700 m
      Dauer: 04:30 h
      Tiefster Punkt: 1383 m
      Höchster Punkt: 2081 m
      Kondition:

      Erlebnis:

      Landschaft:

      Panoramawanderung auf einer Sonnenterrasse überm Klostertal

      Landschaftliche Vielfalt, Ausblicke und ein Badesee

      Die Kaltenberghütte auf einer Sonnenterrasse über dem Klostertal verwöhnt…

      Start der Tour

      Stuben, Fuxbau bzw. Tickethäuschen der Bergbahn

      Ende der Tour

      Stuben, Fuxbau bzw. Tickethäuschen der Bergbahn

      Beschreibung

      Das Klostertal liegt dem Schutzhaus quasi zu Füßen, entsprechend eindrucksvoll fallen die Tiefblicke dort hinunter aus. Das Lechquellengebirge bildet einen weiteren, sehr bestimmenden Mosaikstein in Sachen Szenerie bzw. Aussicht. Dominant baut es sich mit seinen steilen Flanken gegenüber der Hütte auf. Im Süden thront der Kaltenberg, der Namenspate für das Schutzhaus stand, im Südosten erheben sich die weniger spektakulären Maroiköpfe. Und östlich im Anschluss an das Lechquellengebirge drücken sich die…

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    • Blick vom Gipfel der Kanisfluh über Au und Schoppernau

      Panoramawanderung von Mellau über die Kanisfluh nach Au

      Zu den Steinböcken auf dem Berg mit den zwei Gesichtern

      Mit Seilbahnunterstützung lässt sich…

      • 12,3 km

      • 05:00 h

      • schwer

      Panoramawanderung von Mellau über die Kanisfluh nach Au
      Panoramawanderung von Mellau über die Kanisfluh nach Au
      Panoramawanderung von Mellau über die Kanisfluh nach Au
      Schwierigkeit: schwer
      Strecke: 12,3 km
      Aufstieg: 650 m
      Abstieg: 1265 m
      Dauer: 05:00 h
      Tiefster Punkt: 779 m
      Höchster Punkt: 2042 m
      Kondition:

      Erlebnis:

      Landschaft:

      Panoramawanderung von Mellau über die Kanisfluh nach Au

      Zu den Steinböcken auf dem Berg mit den zwei Gesichtern

      Mit Seilbahnunterstützung lässt sich die…

      Start der Tour

      Mellau, Bergstation der Mellaubahn (Gondelbahn) auf der Alpe Roßstelle

      Ende der Tour

      Au (Bushaltestelle Jaghausen bei der Pfarrkirche)

      Beschreibung

      Wenn ein Berg frei emporragt, dann scheint ein grandioses Panorama garantiert zu sein. Nicht anders verhält es sich bei der 2044 Meter hohen Kanisfluh. Sie selbst kann man von anderen Gipfel in der nahen und ferneren Umgebung ebenfalls kaum übersehen. Dies hängt aber nicht allein damit zusammen, dass sie keine unmittelbaren Nachbarn hat. Nein, auch ihre Form trägt dazu bei. Handelt es sich bei der Kanisfluh doch eigentlich um ein…

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    • Am Gipfel der Mondspitze. Rund 1.400 Meter unterhalb breitet sich die Alpenstadt Bludenz aus, das Klostertal schlängelt sich Richtung Arlbergpass.

      Panoramawanderung Mondspitze und Schillerkopf

      Über Tälern, auf Gipfeln und Schillers Nase

      Zwei ungleiche Nachbarn ragen über Bludenz empor.…

      • 10,5 km

      • 05:00 h

      • schwer

      Panoramawanderung Mondspitze und Schillerkopf
      Panoramawanderung Mondspitze und Schillerkopf
      Panoramawanderung Mondspitze und Schillerkopf
      Schwierigkeit: schwer
      Strecke: 10,5 km
      Aufstieg: 980 m
      Abstieg: 980 m
      Dauer: 05:00 h
      Tiefster Punkt: 1224 m
      Höchster Punkt: 1991 m
      Kondition:

      Erlebnis:

      Landschaft:

      Panoramawanderung Mondspitze und Schillerkopf

      Über Tälern, auf Gipfeln und Schillers Nase

      Zwei ungleiche Nachbarn ragen über Bludenz empor. Im…

      Start der Tour

      Bürserberg, Wanderparkplatz Rona auf der Tschengla

      Ende der Tour

      Bürserberg, Wanderparkplatz Rona

      Beschreibung

      Eine Alpenstadt, die quasi zu Füßen der beiden Gipfel liegt, das Zusammenlaufen von fünf Tälern direkt unterhalb und ein 360-Grad-Panorama: Kann eine Panoramawanderung mehr bieten? Tatsächlich sind die Highlights der Gipfelrundtour, die auf dem lieblichen Hochplateau der Tschengla beginnt, vorbei an Almen, über Sattel, durch bezaubernde Wiesen und Wälder führt, nicht leicht zu toppen. Und die eine oder andere Herausforderung wartet auch auf die Wanderer. Vor allem der Zustieg vom…

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    • Herbststimmung am Pfänder – im Hintergrund Gipfel im Bregenzerwald.

      Panoramawanderung am Pfänderrücken oberhalb von Bregenz

      Ein Panorama der Gegensätze im Dreiländereck

      Hügeliges bzw. flaches Land, sanfte Berge, schroffe Gipfel,…

      • 7,0 km

      • 02:30 h

      • leicht

      Panoramawanderung am Pfänderrücken oberhalb von Bregenz
      Panoramawanderung am Pfänderrücken oberhalb von Bregenz
      Panoramawanderung am Pfänderrücken oberhalb von Bregenz
      Schwierigkeit: leicht
      Strecke: 7,0 km
      Aufstieg: 135 m
      Abstieg: 135 m
      Dauer: 02:30 h
      Tiefster Punkt: 896 m
      Höchster Punkt: 1028 m
      Kondition:

      Erlebnis:

      Landschaft:

      Panoramawanderung am Pfänderrücken oberhalb von Bregenz

      Ein Panorama der Gegensätze im Dreiländereck

      Hügeliges bzw. flaches Land, sanfte Berge, schroffe Gipfel, das…

      Start der Tour

      Bregenz, Bergstation der Pfänderbahn

      Ende der Tour

      Bregenz, Bergstation der Pfänderbahn

      Beschreibung

      Wer bei einer Wanderung Bergeinsamkeit sucht, ist hier wohl nicht ganz richtig. Am Hausberg von Bregenz tummeln sich – auf den ersten Blick – die Massen. Freilich, diese Tour führt in entlegenere Ecken des Pfänderrückens, wo sich kleine Siedlungen befinden, die nicht alle entdecken, die in der Gondel auf den Pfänder schweben. Jedenfalls lässt bereits die Seilbahnfahrt zum Ausgangspunkt bei der Bergstation (1023 m) erahnen, was Wanderer auf dieser feinen…

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Wandern in Vorarlberg