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Abschlusszeremonie Performance (c) Weltgymnaestrada 2007

Vorarlberg als Gastgeber zwei sportlicher Großveranstaltungen

Die Welt trifft sich in Vorarlberg: Beim jährlichen Hypomeeting Götzis zeigt die Leichtathletik-Elite ihre Leistungen beim Mehrkampf, wenige Wochen später findet zum zweiten Mal die Weltgymnaestrada in Vorarlberg statt – zwei Events, bei denen neben sportlicher Leidenschaft auch gute Begegnungen mit Menschen im Mittelpunkt stehen.

23.5.19

Weltgymnaestrada 2019

Vom 7. bis 13. Juli ist Vorarlberg abermals Schauplatz der Weltgymnaestrada, dem weltweit größten Breitensport-Turnfestival das alle vier Jahre in einer anderen Region stattfindet. Im Vergleich zu 2007 wird Vorarlberg Teilnehmer aus noch mehr Ländern der Welt begrüßen: Die rund 20.000 Turner, Gymnasten, Betreuer und Zuschauer werden aus über 60 Nationen von allen fünf Kontinenten nach Vorarlberg anreisen – das gab es in der Geschichte der Weltgymnaestrada noch nie.

Untergebracht werden die Gäste als ganze Nation in einer Gemeinde, betreut von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus ganz Vorarlberg. Dazu verwandelt sich das Rheintal und Umgebung in kleine „Nationendörfer“, in denen vor allem Schulen als Unterkünfte für die Aktiven dienen. Viele Teilnehmer, Funktionäre und Besucher wohnen aber auch in den umliegenden Jugendherbergen, auf Campingplätzen und in Hotels. „Der wahre Geist der Gymnaestrada weht in Vorarlberg“, so der Internationale Turnverband (FIG).

Weltgymnaestrada © Dietmar Stiplovsek undefined
Turnergruppe (c) Weltgymnaestrada

Schon 2007 stellte das öffentliche Verkehrssystem unter Beweis, auch Spitzenanforderungen gekonnt zu meistern. Das erstklassige Bus- und Bahnnetz in Vorarlberg stellt auch dieses Jahr wieder sicher, dass der Transport zwischen zwei Spielorten für alle reibungslos funktioniert. Bahnhöfe wurden renoviert und während der Veranstaltungswoche werden Fahrzeuge aufgestockt sowie Fahrzeiten-Intervalle verkürzt.

Unter dem Motto „Come together – show your colours“ stehen zahlreiche Aufführungen auf dem Programm. Neben dem zentralen Veranstaltungsort der Messe Dornbirn finden im Casino Stadion in Bregenz Großgruppenvorführungen mit 200 bis 1.000 Turnern statt. Durch die sogenannten Außenbühnen in einigen Vorarlberger Städten und Dörfern, bekommen sowohl Besucher als auch Einheimische die Möglichkeit, die Vorführungen aus aller Welt im öffentlichen Raum zu genießen.

Hypomeeting Götzis (c) Michel Fisquet
Hypomeeting Götzis (c) Fisquet
Hypomeeting Götzis

Das Hypomeeting Götzis hat Tradition: Seit Konrad Lerch mit drei Freunden das Meeting im Jahr 1975 ins Leben gerufen hat, kommen alljährlich Leichtathletinnen und Leichtathleten aus der ganzen Welt in Götzis zusammen, um sich im Zehn- bzw. Siebenkampf zu messen. Anfang Mai 2019 wurde das Mehrkampfmeeting vom Weltleichtathletikverband IAAF mit dem „IAAF World Athletics Heritage Plaque“ in der Kategorie „Veranstalter“ ausgezeichnet und ist seither offiziell Teil des Welterbes der Leichtathletik.

Damit das Event am Wochenende des 25. und 26. Mai 2019 sowohl für die Aktiven als auch die rund 10.000 Besucherinnen und Besucher reibungslos abläuft, organisieren und betreuen über 400 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich die Veranstaltung. Dazu kommen zahlreiche Gastgeber aus der Hotellerie und Gastronomie, die sich jedes Jahr wieder auf ihre Gäste freuen, um ihnen die Vorarlberger Kultur mit regionalen Speisen und Getränken etwas näher zu bringen.

Neben dem professionellen Organisationsteam sind die Vorarlberger Gastgeber diejenigen, die das traditionelle Leichtathletik-Event zu dem machen, was es ist. Ob Sportler, Betreuer oder Fan: Wer einmal beim Hypomeeting dabei war, kommt gerne immer wieder. Auch Roman Sebrle, ehemaliger Zehnkämpfer & Weltrekord in Götzis 2001 stattet der Kummenberg-Gemeinde gerne einen Besuch ab: „Immer wenn ich hier bin, merke ich, dass ich die Leichtathletik vermisse”. Die besondere Atmosphäre im Möslestadion, wo Leichtathletik-Fanklub neben einheimischen Sportbegeisterten und Familien auf Picknick-Decken sitzen – und das nur meterweit entfernt von den Aktiven –, die gibt es bei kaum einer anderen Veranstaltung auf diesem Top-Niveau.

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