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Stadthotel das TSCHOFEN, Bludenz (c) Hanno Mackowitz
Urlaub + Architektur

das TSCHOFEN

Elegant und zugleich bodenständig ist das Stadthotel in der Innenstadt von Bludenz

Seit Dezember 2018 betreibt der Stukkateurmeister Sandro Preite mit seiner Schwester Valentina das neue Stadthotel in Bludenz. Entstanden ist alles mit einem Blick auf das denkmalgeschützte Haus und der Überlegung, was daraus werden könnte.

Der Gedanke, hier nicht nur ein Haus zu revitalisieren, sondern auch die Stadt zu beleben, hat mich nicht mehr losgelassen.

Sandro Preite, Bauherr
Stadthotel das TSCHOFEN, Bludenz (c) Hanno Mackowitz
Stadthotel das TSCHOFEN, Bludenz (c) Hanno Mackowitz

Auf diese Idee folgten eine Machbarkeitsstudie und schon bald die konkrete Planung. Das ehemalige Geschäftshaus der Familie Tschofen ist bau- und stadthistorisch interessant. Baulich und durch seine Fassadenmalereien ist es markant im Stadtbild verankert. In früherer Zeit wurden hier Eisenwaren verkauft, später unter dem Namen „Tscherpa-Tschofa“ Geschirr- und Porzellanwaren angeboten.

Beim komplizierten Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes wurde vor allem darauf geachtet, dass die Substanz weitgehend beibehalten wird und darauf Wert gelegt, das gesamte Haus mit Leben zu füllen. Das Restaurant im Erdgeschoß – in welchem das alte Bludenzer Kaffee „Eberle“ Raum bekommen hat – und die 11 zurückhaltend mit ausgesuchten Materialien gestalteten hellen Zimmer in den oberen Stockwerken setzen dieses Vorhaben sensibel um. Künstlerische Arbeiten von Ruth Gschwendter-Wölfle sowie ausgewählt verflieste Wände nehmen Bezug auf die Geschichte der Gemäuer. Die Revitalisierung des Stadthauses macht „das TSCHOFEN“ zu einem kosmopolitischen Rückzugsort mitten in der Altstadt von Bludenz.

Architektur: Atelier Ender | Architektur

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