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Berge, Vorarlberg (c) Kevin Artho
Bergsteigen | Bergtour

Hoher Ifen – Abstieg über Schwarzwasserhütte

Der Hohe Ifen mit der Alpe Ifersgunt
Einkehr auf der Ifenhütte mit Blick auf den Hohen Ifen
Die ersten Sonnenstrahlen am Ifenplateau
Sonnenaufgang auf dem Weg zum Hohen Ifen
Durch die Ifenmulde aufs Plateau
Steiniger Aufstieg zum Plateau
Seilversicherungen erleichtern den Aufstieg durch den Fels
Kurz vor dem Durchstieg aufs Plateau
Auf dem Plateau angekommen
Weg auf dem Plateau zum Gipfel
Gipfel des Hahnenköpfle vom Hohen Ifen aus
Bergwelt Kleinwalsertal
Fantasisches Ifenpanorama
Am Gipfel des Hohen Ifen
Gottesackerplateau und Ausblick ins Oberallgäu

Factbox

Schwierigkeit: schwer
Strecke: 15,4 km
Aufstieg: 1041 m
Abstieg: 1041 m
Dauer: 06:30 h
Tiefster Punkt: 1274 m
Höchster Punkt: 2230 m
Kondition:

Erlebnis:

Landschaft:


  • Abwechslungsreiche, alpine Rundtour für Geübte auf einen der bekanntesten Walser Gipfel.

    Sein geneigtes Plateau, die steilabfallenden Felswände und das verkarstete Gottesackerplateau unterhalb machen den Hohen Ifen zu einem unverkennbaren Merkmal der Kleinwalsertal Bergwelt. Auf abwechslungsreichen Wegen führt die Rundtour vom Schwarzwassertal auf das Gipfelplateau. Die Geröllfelder, der steile Aufstieg auf das Ifenplateau und der lange Abstieg über Ifersgunt, Schwarzwasserhütte und Melköde verlangen aber gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ansonsten für gute Tourengeher eine angenehme Bergtour.

    Tour im Herbst unternehmen, wenn die Sonne nicht mehr so erbarmungslos aufs karge Plateau brennt.

    Kleinwalsertal Tourismus eGen
    Kleinwalsertal Tourismus eGen

    Präsentiert von: Kleinwalsertal Tourismus eGen, Autor: Kleinwalsertal Tourismus eGen
    letzte Änderung: 17.09.2021

  • Schwierigkeit: schwer
    Technik:

    Kondition:

    Erlebnis:

    Landschaft:

    Höhenlage: 2230 m 1274 m Beste Jahreszeit:
    JAN FEB MRZ APR MAI JUN
    JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
    Eigenschaften:
    Einkehrmöglichkeit:
    Sicherheitshinweise:

    NOTRUF:
    140 Alpine Notfälle österreichweit
    144 Alpine Notfälle Vorarlberg
    112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)
       
    www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps

    Ausrüstung:

    Festes Schuhwerk und Wanderstöcke, ausreichend zu Trinken, da keine Verpflegungs oder Wasserstellen zwischen Ifenhütte und Ifersguntalpe. Regenfeste Kleidung und Kopfbedeckung wenn nötig. 

    Weitere Infos & Links:

    Wie erlebst du die Natur bewusst?

     

    Die Natur ist so viel mehr als die Kulisse für unvergessliche Bergerlebnisse. Sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Sie stellt Trinkwasser bereit und versorgt uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Nicht nur liefert sie wertvolle Rohstoffe wie Holz, sondern sie schützt auch vor Lawinen und Muren und reguliert das Klima. Wir haben es in der Hand, die Natur in all dem, was sie für uns leistet, zu unterstützen. Eines steht fest, gemeinsam können wir mehr erreichen:

     

    Smart in der NATUR

    BEWUSST Miteinander

    Weitsichtig ERLEBEN

     

    Smart in der NATUR

    Durchatmen und auftanken, draußen unterwegs sein und sich frei fühlen. Genießen wir die Natur, sind wir im Wohnzimmer von scheuen Tieren und seltenen Pflanzen zu Gast. Verhältst du dich smart, teilen sie auch in Zukunft ihren Lebensraum gerne mit dir.

     

    Auf Wegen und markierten Routen bleiben

    Wenn du den ausgewiesenen Wegen und Routen folgst, kommst du mit Sicherheit zu neuen Lieblingsplätzen. So respektierst du auch Schongebiete, denn viele Tiere und Pflanzen brauchen besonderen Schutz. Vor allem im Winter kostet jede Störung den Wildtieren unnötig Kraft, die sie zum Überleben brauchen.

     

    Dämmerungszeiten meiden

    Zum Sonnenaufgang auf einem Berg zu stehen, ist ein besonderes Erlebnis. Die Morgen- und Abendstunden sind aber auch die Zeit, in der die meisten Wildtiere auf Nahrungssuche sind. Werden sie dabei gestört, geraten sie in Stress. Wenn es sich mal nicht vermeiden lässt, bitte auf dem markierten Weg bleiben, keine helle Stirnlampe nutzen und die Stille genießen.

      

    Sauber bleiben & Müll mitnehmen

    Es versteht sich von allein: Müll nimmt man wieder mit, am Berg und im Tal. Bitte auch biologische Abfälle, denn in der Höhe werden sie viel langsamer kompostiert. Zuhause oder in deiner Unterkunft kannst du den Müll richtig entsorgen – bitte denk daran, im Kleinwalsertal gibt es keine Mülleimer im öffentlichen Raum.

     

    Auf der Naturtoilette

    Wenn du ein stilles Örtchen suchst, dann bitte mindestens 50 m von Gewässern entfernt. Exkremente vergraben oder mit einem großen Stein verdecken. Laub oder Recycling Toilettenpapier verwenden und das Papier im Müllbeutel wieder mitnehmen.

     

    Mit Hund auf Tour

    Hast du deinen vierbeinigen Partner immer unter Kontrolle, auch wenn er Murmeltiere, Rehe oder andere Wildtiere in die Nase bekommt? An der Leine seid ihr beide auf der sicheren Seite. In der Nähe von Weidevieh Hunde an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen. Im Tal gibt es zahlreiche Hundestationen für die Entsorgung der Hundebeutel. Die Land- und Alpwirte danken es dir, denn Kot auf Wiesen und Feldern verunreinigt das Futter und macht das Weidevieh krank.

     

    BEWUSST Miteinander

     

    Rücksicht auf andere Sportler und Erholungssuchende

    Jeder liebt es, ein besonderes Fleckchen Erde für sich zu genießen. Meist sind wir aber nicht allein unterwegs. Kein Problem, denn Platz ist genug. Zeit lassen, entgegenkommend den Weg frei machen, unterstützen, wenn jemand Hilfe braucht und in jedem Fall ein Lächeln schenken. So stehen dem freundlichen Miteinander und einem entspannten Naturgenuss nichts im Wege.

     

    Erhalt der Kulturlandschaft wertschätzen

    Alpine Landschaften berühren durch ihre Gegensätzlichkeit: Imposante Gipfel und natürliche Wälder wechseln sich ab mit sanften Tälern, gepflegten Wiesen und Weiden. Auch im Kleinwalsertal ist diese reizvolle Landschaft auf drei Höhenlagen kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Zusammenspiels von Natur- und Kulturlandschaft. Dahinter steckt die Arbeit von Landwirten, Alp- und Forstwirtschaft sowie Jägern. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass die Attraktivität des Erholungs- und Freizeitraums sowie die Artenvielfalt bewahrt werden. Danke sagen wir bereits, wenn wir auf markierten Wegen bleiben und regionale Produkte genießen.

     

    Weitsichtig ERLEBEN

     

    Sicher auf Tour – für dich und andere

    Egal ob im Winter auf einer Ski- oder Schneeschuhtour oder im Sommer auf einer Bergtour, wer im alpinen Gelände unterwegs ist, muss sich gut

    vorbereiten. Dazu gehören eine sorgfältige Information und Tourenplanung ebenso wie die richtige Ausrüstung. Alpine Gefahren korrekt einzuschätzen, erfordert viel Wissen und Erfahrung. Warum nicht von Profis lernen und mit einem der erfahrenen Guides auf Tour gehen?

  • Wegbeschreibung

    Von der Auenhütte mit der Ifen-Sesselbahn (alternativ: Wanderweg bis zur Bergstation +50 min.) Auffahrt zur Ifenhütte. Auf einem gut markiertem Weg steigt man zum Ifenbord auf, folgt den Wegweiser Richtung Ifen in die Ifenmulde. In Serpentinen geht es erst durch ein grobes Geröllfeld, durch über Felsen auf das Plateau des Ifen. Schwierige Stellen sind mit Halteseilen abgesichert.

    Auf dem Plateau steigt der Weg zum Gipfel nur noch leicht an. Im Frühjahr/Frühsommer kann es noch gefährliche Schneefelder geben.

    Der Absteig erfolgt über die Ifersguntalpe und Schwarzwasserhütte mit mehreren längeren seilversicherten Passagen und über Geröllfelder. Nach der Alpe wird der Weg leichter, doch Vorsicht, Rutschgefahr an feuchten, lehmigen Stellen! 
    Ab der Schwarzwasserhütte schöner Weg zum Auslaufen bis zur Auenhütte.

    Start Hirschegg
    Koordinaten:
    Geogr. 47.34269 N 10.137 E
    Ziel Hirschegg
  • Öffentliche Verkehrsmittel:

    Lassen Sie Ihr Auto doch einfach stehen!

    Es besteht die Möglichkeit den Walserbus für die Anfahrt zu nutzen. Die Buslinie 5 fährt den Ortsteil Au an. Für diese Tour steigen Sie an der Haltestelle „Ifen“ aus.

    >>> Fahrplan Walserbus

    Anfahrt:

    Die meisten Anreisewege aus Deutschland treffen in Ulm aufeinander und führen weiter auf der A7. Beim Autobahndreieck Allgäu über das Teilstück der A980 bis zur Anschlussstelle Waltenhofen und auf der vierspurigen B19 über Sonthofen und Oberstdorf ins Kleinwalsertal. Aus Österreich (Vorarlberg) und der Schweiz erreichen Sie das Kleinwalsertal über den Bregenzerwald (Hittisau) – Riedbergpass – Fischen – Oberstdorf. Von Tirol kommend führt der schnellste Weg über die A7 nach Kempten und weiter auf der B19 Richtung Oberstdorf. Für die Fahrt ins Tal benötigen Sie keine Autobahn-Vignette.


    Anfahrtsplaner

    Parken:

    Kostenpflichtige Parkplätze befinden sich in der Nähe des Ausgangspunkts. Parken entlang der Landesstraße ist nicht gestattet.