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Eingang zur neuen Stube im Hotel Gasthof Krone, Hittisau © Adolf Bereuter / Krone Hittisau
Ein Sommer voller Urlaubsfreude

Vorarlberger Tourismusbetriebe sind bestens vorbereitet

Nach knapp sieben Monaten Lockdown dürfen am 19. Mai Beherbergungsbetriebe in ganz Österreich wieder öffnen. Das Bundesland Vorarlberg, wo bereits Mitte März erste Öffnungsschritte möglich waren, sorgt mit umfassenden Maßnahmen für unbekümmerte Urlaubserlebnisse: Neben Hygienekonzepten setzt man auf Corona-Tests, Registrierung zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsfälle, die kostenlose Covid-19-Stornoversicherung von Vorarlberg Tourismus und großzügige Stornobedingungen der Betriebe.

„Sicherheit ist ein zentrales Kriterium bei der Entscheidung für ein Reiseziel. Das wird auch noch einige Monate so sein“, schildert Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, die Ausgangslage für den Sommer. Am 19. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder Gäste empfangen. Zeitgleich werden die Einreiseregelungen erleichtert: Gäste benötigen nur einen negativen Corona-Test, einen Impfnachweis oder eine Bescheinigung über eine Genesung. Die Quarantäne entfällt.

Vor Ort greift die Teststrategie. In Vorarlberg wird so viel getestet wie nirgends sonst in Europa: Allein in der vergangenen Woche wurden 370.000 Corona-Tests durchgeführt; bei einer Einwohnerzahl von 400.000. „Vorarlberg fährt hier eine einzigartige Strategie, die zusätzlich zu den Einheimischen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tourismusbetrieben einbindet – und künftig auch Urlaubsgäste“, erklärt Christian Schützinger.

Tests schaffen Vertrauen

Die Gäste müssen sich am Urlaubsort alle zwei Tage testen lassen. Die Tests sollten direkt vor Ort durchgeführt werden und sind damit eine Sache von wenigen Minuten. Was für Gäste aus anderen Ländern vielleicht ungewohnt klingt, ist für viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger bereits Alltag. „Regelmäßige Tests bringen zusätzliche Sicherheit und schaffen so Vertrauen ins Urlaubsland Vorarlberg“, ist Schützinger überzeugt. In anderen europäischen Ländern werden negative Tests von Gästen lediglich bei der Einreise verlangt.

Positive Erfahrungen in der Modellregion

In der „Modellregion“ Vorarlberg durften aufgrund der geringen Infektionszahlen bereits am 15. März Gastronomiebetriebe, Museen und Theater aufsperren. Auch Sport für Kinder und Jugendliche ist seither wieder erlaubt. Zu den strengen Auflagen gehört ein negativer Testnachweis für jeden Besuch der Einrichtungen, in Museen nur für die Teilnahme an Führungen oder Veranstaltungen. Coronafälle gab es keine.

Dass die Fallzahlen landesweit stiegen, lag an Infektionen vor allem im privaten Bereich. Mit engmaschigen Testungen und Contact Tracing gelingt es, weitere Ansteckungen in Schach zu halten: Die 7-Tage-Inzidenz sinkt wieder. „Die Lage in Vorarlberg ist entspannt, die Impfungen gehen zügig voran“, schildert der Tourismusdirektor. „Die 7-Tage-Inzidenz ist nicht das Maß aller Dinge, da sie Kriterien wie die Auslastung in den Krankenhäusern oder den Impffortschritt komplett ausblendet.“

Modellregion Vorarlberg, Restaurant Johann in Lauterach © Udo Mittelberger / Vorarlberg Tourismus
Wandern Familie Wildental (c) Oliver Farys - Kleinwalsertal Tourismus eGen

„Vorarlberg fährt hier eine einzigartige Strategie, die zusätzlich zu den Einheimischen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tourismusbetrieben einbindet – und künftig auch Urlaubsgäste“

Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus
Reiseplanung erleichtern

Alle Infos für den unbeschwerten Sommerurlaub hat Vorarlberg Tourismus unter dem Titel „Sicher zu Gast in Vorarlberg“ online gebündelt: Einreiseregelungen und weitere aktuell gültige Maßnahmen, Infektionsgeschehen, Informationen zu Gästeregistrierung, Testungen und zur kostenlosen Covid-19-Stornoversicherung, die automatisch für alle gebuchten Aufenthalte bis 31. Oktober gilt. Die Versicherung greift im Fall einer Covid-19-Erkrankung oder einer behördlich angeordneten Quarantäne, sowohl beim Gast als auch bei mitreisenden Familienmitgliedern im gemeinsamen Haushalt vor Reiseantritt.

Zusätzlich gewähren die Beherbergungsbetriebe großzügige Stornobedingungen, die je nach Versicherungsmodell eine Kostenrückerstattung bei Grenzschließungen, Reisewarnungen und/oder Quarantänevorschriften bis zu 24 Stunden vor Reiseantritt vorsehen. Die Betriebe sind mit entsprechenden Labels wie „Sorglos buchen“, „Flexi buchen“ oder Ähnlichem gekennzeichnet. „Die Corona-Situation wird über den Sommer volatil bleiben. Die Versicherung und die Kulanz der Betriebe ermöglichen schon jetzt eine sichere Buchung“, beteuert Schützinger.

Bewegung in der Natur, Erholung und Radfahren liegen diesen Sommer hoch im Kurs. Allesamt Aktivitäten, die individuell und in der frischen Luft ausgeübt werden und somit ein geringes Infektionsrisiko bergen. Berg- und Naturführer sind ideale Partner, um Gästen auch ein sicheres Outdoor-Erlebnis zu garantieren und den Respekt vor der Natur zu vermitteln. Ein wichtiger Aspekt im Individualtourismus, der angesichts des Angebots dem Urlaubsland Vorarlberg in die Karten spielt.

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