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Halfwayhouse (c) Patrick Säly
Hotelier Matthias Lorünser entspannt beim Golf

Sonnenuntergänge am Halfwayhaus

Matthias Lorünser wird bald gemeinsam mit seinem Bruder Laurin in sechster Generation die "Traube" in Braz übernehmen. Sein Lieblingsort liegt am Golfplatz Bludenz-Braz.

Eigentlich wollte Matthias Lorünser (24) noch ein bisschen seine Freiheit genießen. Aber dann kam ihm die Erweiterung der „Traube“ in Braz vor drei Jahren dazwischen: „Ich wollte die Gelegenheit nutzen und schon während der Bauphase die gesamten technischen Abläufe mitgestalten.“ Grundvoraussetzung für den nächsten baulichen Schritt war für die Eltern sicherlich das klare Bekenntnis und der Wunsch der beiden Kinder, die „Traube“ in Zukunft zu übernehmen. Neben Matthias ist das sein Bruder Laurin (17), der gerade die Tourismusschule in Bludenz besucht. Somit wird die Verantwortung für das Vier-Sterne-Hotel in den kommenden Jahren auf die sechste Generation übergehen.

Die „Traube“ ist bewusst nicht spezialisiert: „Zu uns kommen Einheimische auf ein Feierabendbier, Unternehmen veranstalten Seminare, Golfgäste entspannen im Spa und Geschäftsreisende machen einen Zwischenstopp“, so Matthias. Für ihn bedeuten die unterschiedlichen Gästeschichten Abwechslung und das macht den Job spannend.

Regionalität als Handlungsprinzip

Beim Zubau 2017 wurde das Haus um 24 Zimmer erweitert, wobei die Familie vom Architekten bis zum Handwerker bewusst auf Regionalität setzte. Matthias hat die Bauphase auch genutzt, um Strukturen und Prozesse nach seinen Vorstellungen anzupassen. Das Traube-Team besteht aus über 65 Mitarbeitern. Trotzdem ist der Umgang miteinander ein fast schon familiärer. Das spüren auch die Gäste.

Neben seiner Berufung als Hotelier hat Matthias noch andere Leidenschaften. Fotografieren ist eine, die Jagd im eigenen Revier eine andere. Damit folgt er einer Tradition, die schon sein Opa Willhelm pflegte. Auch auf der Karte des Restaurants findet sich Wildbret aus dem Tal wieder. Der Junior-Chef hat sich mit seinen Freunden sogar eine eigene Metzgerei eingerichtet, um es selbst zu „zerwirken“.

Matthias Lorünser
Golfhotel Traube Braz(c)Traube Braz Alpen.Spa.Golf.Hotel

„Zu uns kommen Einheimische auf ein Feierabendbier, Unternehmen veranstalten Seminare, Golfgäste entspannen im Spa und Geschäftsreisende machen einen Zwischenstopp.“

Matthias Lorünser, Traube Braz Alpen.Spa.Golf.Hotel

Sieben Golfplätze in Vorarlberg

Wenn es die Zeit erlaubt, schaut Matthias auch gerne am benachbarten Golfplatz Bludenz-Braz vorbei. Den gründete, nach jahrelangen Verhandlungen, seine Opa. Heute ist sein Vater Geschäftsführer und die „Traube“ sorgt für die Bewirtung.

Ein Runde auf dem 18-Loch-Platz am Fuße des Lechquellengebirges ist für Körper und Seele eine Wohltat. „Traube“-Gäste erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf das Greenfee. Auf den anderen sechs Plätzen im Land gibt es 20 Prozent Nachlass: 9-Loch-Plätze stehen in Lech, Tschagguns und Partenen bereit, 18 Löcher können in Brand, Rankweil und Riefensberg gespielt werden. Rund um die Plätze stehen den Gästen 25 Golf-Hotels mit speziellen Arrangements zur Verfügung. Sehr beliebt: eine Woche Aufenthalt und jeden Tag auf einem anderen Platz abschlagen.

Für Matthias steht beim Golf der Spaß im Vordergrund: Vergangenes Jahr hat er zusammen mit einer befreundeten Familie ein Juxturnier organisiert und hegt auch keine gesteigerten Ambitionen, sein Handicap (28) zu verbessern. Viel lieber genießt er seinen Lieblingsplatz: „Am Halfwayhaus zu sitzen und die Sonne hinter den Bergen untergehen zu sehen, entspannt ungemein“, verrät er schmunzelnd.

Halfwayhouse (c) Patrick Säly
Golfplatz Bludenz-Braz mit Roggelskopf (c) Joachim Stretz - Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH

„Am Halfwayhaus zu sitzen und die Sonne hinter den Bergen untergehen zu sehen, entspannt ungemein.“

Matthias Lorünser

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