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Moore Krumbach (c) Markus Gmeiner - Vorarlberg Tourismus GmbH
Gastgeber Jürgen Hirschbühl empfiehlt die Moore Krumbach

Besonderes Naturerlebnis im Vorderwald

Nur wenige Gehminuten vom Gasthof Adler in Krumbach entfernt findet man das Moorgebiet von Krumbach. Was dahinter steckt, erzählt uns Jürgen.

Um zu seinem Lieblingsplatz zu kommen, hat es Jürgen Hirschbühl nicht weit. Die erste Station des Moorwanderwegs liegt nur wenige Gehminuten von seinem Gasthof Adler im Dorfzentrum entfernt: „Der leichte Anstieg belohnt Besucher mit einem wunderschönen Blick auf das Dorf, den Naturpark Nagelfluhkette und das benachbarte Allgäu.“ Für Kinder gibt es in einer Waldlichtung ganz in der Nähe einen attraktiven Spielplatz mit Lesebox.

Gerichte mit Moor-Bezug

Der ersten Station folgen dreizehn weitere. Im Jahr 2008 entstand das Projekt „Moore Krumbach“. Mit dieser Initative ist es laut Hirschbühl der Gemeinde gelungen, „diesem Lebensraum mit seiner Vielfalt an besonderen Pflanzen und Tieren einen neuen Impuls zu geben“. Auch heimische Gastronomen haben das Biotop aufgegriffen. Drei Moorwirte – neben dem Adler auch das Schulhus und die Krumbacher Stuba – haben das ganze Jahr über ein Gericht mit Bezug zum Moor auf der Speisekarte, hinzu kommt der saisonale Moordrink.

Portraet Hirschbühl (c) privat
Moorraum Krumbach (c) Architekt Paul Steurer - Norman Müller_nam architektur + fotografie

„Der Moorwanderweg gibt Einblicke in einen Lebensraum mit einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt."

Jürgen und Marlies Hirschbühl, Gasthof Adler in Krumbach

Sinnvoll und nachhaltig

Jürgen ist auch mit Leidenschaft Bauer. Er züchtet Duroc-Schweine, Dexter-Rinder und Merinoschafe. Wichtig sind ihm die artgerechte Haltung und stressfreie Schlachtung der Tiere. Das zeigt sich in weiterer Folge in der Qualität des Fleisches. „Der höhere Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Die Gäste schätzen unsere Arbeit und sind bereit, mehr dafür zu bezahlen. Mit unserer Überzeugung für nachhaltiges Wirtschaften möchten wir Impulse setzen. Dieser Ansatz treibt uns an und gibt unserer Arbeit Sinn“, sagt Hirschbühl. Er beobachtet ein gesellschaftliches Umdenken: Immer mehr Menschen sind faire Lebensmittel wichtig – genau wie ihm selbst.

„Morgendämmerung im Moor“

Die nächste Möglichkeit, die Moore Krumbach gemeinsam mit einem ausgebildeten Moorführer kennenzulernen und danach fein zu speisen, gibt es bald: Am 1. August heißt es „Morgendämmerung im Moor“. Um sechs Uhr treffen sich Natur- und Wanderfreunde am Dorfplatz, um acht sind sie zurück zum Frühstück. Das frühe Aufstehen lohnt sich: Jürgen und seine Frau Marlies bieten Selbstgemachtes wie Brot, Milchzopf, Riebel, Speck und Marmelade et cetera. Anmeldung unter www.adler-krumbach.at

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