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Höhlentour im Bregenzerwald, (c) Aktivzentrum Bregenzerwald
Ein Abenteuer im Dunkeln

Höhlentouren

Gepenstische Stille, unwirkliche Felsformationen, tiefe Dunkelheit...bei Höhlentouren scheint es, als tauche man in eine andere Sphäre ein.

Ins Innere eines Berges wandern, klettern und durch schmale Gänge bis zu Hallen kriechen, Stille und Dunkelheit erfahren, vielleicht auch Tropfsteine entdecken. Das erwartet Forschernaturen auf einer Höhlentour. Eine Entdeckungstour, die vor allem dann Spaß macht, wenn im Sommer einmal grad nicht die Sonne scheint.

Naturdenkmal Schneckenlochhöhle

Unter fachkundiger Begleitung können Interessierte das Naturdenkmal Schneckenlochhöhle bei Schönenbach (Bregenzerwald) – mit einer Gesamtlänge von ca. 3.500 Metern – erkunden. Die Schneckenlochhöhle wurde vor gut 400 Jahren entdeckt. Im Jahre 1906 drangen erstmals Höhlenforscher in die Tiefen ein. Das war eine kleine Sensation, sogar in einer Wiener Tageszeitung wurde davon berichtet. Seit 1955 gilt die Schneckenlochhöhle als erdwissenschaftliches Naturdenkmal. Obwohl die Höhle schon seit langem bekannt ist und als erforscht gilt, werden immer wieder unbekannte Seitengänge entdeckt und erschlossen.

Bei der gut 5-stündigen Höhlentour in die Schneckenlochhöhle wandert man 30 Minuten vom Parkplatz in Schönenbach zum Höhlenabzweigung. Danach werden auf kurzer Strecke 200 Höhenmeter bis zum imposanten Eingangsportal der Schneckenhöhle überwunden. Anschließend werden die Stirnlampen eingeschaltet und der Höhlenführer leitet in die Tiefen der Höhle hinab. Im Inneren des Berges wandern, klettern und kriechen die TeilnehmerInnen durch Gänge, Hallen und schmale Nebengänge. Tropfsteine, ein Wasserfall und das interessante Innenleben einer Höhle gilt es zu entdecken.
www.aktiv-zentrum.at

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Klettersteig + Höhlentour in die 350m lange Gauablickhöhle im Montafon
Gauablickhöhle

Eine spektakuläre natürliche Höhle inmitten einer Felswand im Rätikon. 350 Meter lang. Stockdunkel. Die Gauablickhöhle ist der Höhepunkt eines einzigartigen Klettersteigs.

Beim Einstieg des Klettersteigs richtet sich der Blick immer wieder hinauf zu den mächtigen Spitzen von Drusenfluh, Drei Türme und Sulzfluh. Nach etwa der Hälfte der Strecke wird man für kurze Zeit zum Höhlenforscher und taucht im wahrsten Sinne des Wortes in die mystische Welt des Berges ein. In der natürlichen Höhle tasten sich die Finger am Stahlseil entlang und man kann die nächste Biegung des Tunnels im Schein der Stirnlampe nur erahnen. Dann tritt man wieder ins Tageslicht – ein unglaubliches Gefühl. Dieser Klettersteig ist ein Muss für ambitionierte Klettersteiggeher. Stirnlampe nicht vergessen!
www.montafon.at

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