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Permakulturgärtner Andreas Haller in seinem Garten im Kleinwalsertal, Genussmenschen in Vorarlberg© Darko Todorovic
Genuss-Mensch

Andreas Haller

Als Permakultur-Gärtner im Kleinwalsertal setzt er auf Selbstversorgung

Wilde Lockenpracht, Dreitagebart, funkelnde Augen: Andreas Haller ginge im Film auch locker als Räuber­hauptmann oder Pirat durch. In Wirklichkeit aber hat er sich hier im Kleinwalsertal der ökologisch wert­vollen Permakultur verschrieben.

„Ich pflanze in meinem Permakultur-Garten alles mögliche an, von Kohl über Kartoffeln und Zucchini bis hin zu lange blühenden Blumen, die den Bienen als Nahrung dienen“, sagt er. „Trotz der Höhenlage auf 1100 Metern kann ich schon einen großen Teil meiner Bedürfnisse als Selbstversorger decken und auch bereits einige Produkte weitergeben, an Freunde oder Familie.“

Permakultur ist ein Konzept, das auf dauerhaft funktionierende, naturnahe Kreisläufe zur Erzeugung von Lebensmitteln setzt und auch soziale Infrastrukturen umfasst. Industriell produzierte Nahrungsmittel seien oft ökologisch nicht zu vertreten, sagt Andi Haller – „und so hat man eine supergute Qualität, die letztlich auf dem Tisch landet!“

Unser Kleinwalsertal hat sehr viele schöne Seitentäler – jedes für sich hat seinen ureigenen Reiz und ist ein tolles Ziel für Wanderer.

Andreas Haller
Permakulturgärtner Andreas Haller in seinem Garten im Bregenzerwald © Darko Todorovic
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Andreas Haller erzählt über seine Heimat und seine Arbeit

  • Sein Genusstipp
    „Die intakte Natur meiner Heimat nutze ich sehr gerne auf Wanderungen – stille Regionen wie das Gattertal oder Schwarzwassertal sind mir besonders lieb.“