Architektur trifft auf Natur
Postkarten Motive aus Vorarlberg
Postkarten Motive aus Vorarlberg
Die schönsten Postkarten Motive aus Vorarlberg
Typische Vorarlberger Landschaften, Bergpanorama, Bodensee oder besondere Architektur - hier trifft die Natur auf Baukultur
Vorarlberg bietet eine Vielzahl an Orten, die durch ihre Architektur oder geografische Lage besondere Lichtstimmungen uns spektakuläre Lichtverhältnisse schaffen. Zu den beeindruckendsten zählen der Skyspace Lech für ein künstlich inszeniertes Himmelsspektakel und die Sunset Stufen in Bregenz für natürliche Sonnenuntergänge direkt am Wasser.
Einige Orte nutzen Architektur gezielt, um Licht auf außergewöhnliche Weise einzufangen und in Szene zu setzen:
Architektur und Licht
„Das Land der Schaukeln“ ist ein besonderes, alpines Projekt, das an mehreren malerischen Orten in Damüls-Faschina zum Schaukeln, Verweilen und Durchatmen einlädt. Die bodenständigen, handgefertigten Schaukeln – die sogenannten Hutschn – verbinden traditionelles Handwerk mit einem intensiven Naturerlebnis und vermitteln ein einzigartiges Lebensgefühl: Schaukeln. Loslassen. Freisein.
Die große weite Welt in Krumbach. Die öffentliche Mobiliät wie der Landbus ist wichtig für kleine Gemeinden wie Krumbach im Bregenzerwald. Als dort die Haltestellen erneuert werden mussten, wollte man Alltagsmobilität und Baukultur verbinden – durch „Wartehüsle“ von Architekten aus aller Welt. Entstanden ist das Projekt BUS:STOP Krumbach. Einige der Objekte spielen mit Licht und Schatten.
Der weltbekannte US-amerikanische Künstler James Turrell hat für Lech einen Lichtraum entworfen, in dem das Zusammentreffen von Himmel und Erde in der hochalpinen Landschaft mit neuem Blick erlebbar wird.
Schöne Wanderung durch die Schluchten der Subersach im Bregenzerwald. Der erste Abstieg erfolgt ins Gschwendtobel, wo eine von Negrelli in den 1830er Jahren geplante Holzbrücke die Subersach überspannt.
Wenn der Berg zur Heimat von Kunst wird: Auf der Silvretta-Bielerhöhe verschmelzen Hochgebirge und zeitgenössische Lichtkunst zu einer einzigartigen Atmosphäre. Kunstraum2032silvretta: Ein ehemaliger Winterzugangstunnel wurde zu einem audiovisuellen Kunstraum transformiert. Eine flexible Lichtinstallation visualisiert dort z.B. die aktuelle Wettervorhersage und Lawinenwarnstufen durch wechselnde Farbspektren.
Inszenierung mit der Natur: Die Aufführungen beginnen in der Abenddämmerung, die oftmals aktiv in die Lichtregie einbezogen wird, bis die Bühne in der völligen Dunkelheit ihre technische Leuchtkraft voll entfaltet. Das Bühnenbild der Oper „La traviata“ 2026 spielt besonders mit Licht und Spiegelungen, stellt es doch einen riesigen, zerbrochenen Spiegel dar.
Wenn die Sonne im weiten Horizont des Sees versinkt, verwandelt sich der Bodensee in eine spiegelnde Leinwand aus glühendem Orange und tiefem Violett. Besonders an der Bregenzer Bucht genießt man dieses Schauspiel in der ersten Reihe, wenn das sanfte Plätschern der Wellen und das schwindende Licht eine fast magische Stimmung gestalten. Auf den Sunset Stufen am Molo, an der Pipeline (dem Uferabschnitt von Bregenz bis Lochau) oder der Promenade bis zum Festspielhaus. Am besten mit einem gemütlichen Drink am Fischersteg – Sunset Bar in der Hand. Versäumen Sie nicht den „schönsten Sonnenuntergang“ am Bodensee.
»Das Kunsthaus steht im Licht des Bodensees. Sein Körper ist aus Glasplatten, Stahl und einer Steinmasse aus gegossenem Beton gebaut, die im Innern des Hauses Struktur und Raum bildet. Von außen betrachtet wirkt das Gebäude wie ein Leuchtkörper. Es nimmt das wechselnde Licht des Himmels, das Dunstlicht des Sees in sich auf, strahlt Licht und Farbe zurück und lässt, je nach Blickwinkel, Tageszeit und Witterung etwas von seinem Innenleben erahnen.«
Architekt Peter Zumthor
Winterträume im Skigebiet Damüls: Wenn der Schnee die Berge in ein strahlendes Weiß taucht, herrscht in Vorarlberg eine der schönsten Zeiten des Jahres.