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Tipps für ein sicheres Bergerlebnis

Hilfreiche Sicherheitstipps zu den Themen Tourenplanung, Ausrüstung, Wetterbericht, Bergnot ...

WANDERN - Tipps für ein sicheres Bergerlebnis

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Sicherheitstipps für Ihre Tour in die Berge - was Sie beachten sollten
  • Gehen Sie zu Beginn des Urlaubs alles lieber etwas langsamer an. Der Körper braucht Zeit, um sich an Höhe und Anstrengungen anzupassen.
  • Planen Sie Ihre Bergtour mit Hilfe von Wanderkarten und -büchern und stimmen Sie sie auf Jahreszeit und Ihre Kondition ab.
  • Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Informieren Sie Ihren Quartiergeber, wohin Sie gehen und geben Sie Bescheid, wenn Sie später als vorgesehen in Ihr Quartier zurückkehren.
  • Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen. Große Vorsicht ist bei steilen Schneefeldern und nassen Grashängen geboten.

Ausrüstung

  • Zur berggerechten Ausrüstung gehören u.a. Wanderkarte, Bergschuhe mit Profilsohle, Tourenstöcke, Verbandszeug (Blasenpflaster!), Proviant, Regenschutz, warme Kleidung.
  • Denken Sie an Sonnencreme, Kopfbedeckung, Brille mit entsprechendem UV-Schutz.
  • Für Notfälle Handy mit geladenem Akku mitnehmen.


Was ist beim Wetterbericht zu beachten?

  • Allgemeine Tendenzen verfolgen: Wie entwickelt sich das Wetter im Laufe des Tages? Achtung auf Gewitter und bei Kaltfront (Schönwetter unmittelbar davor ist trügerisch).
  • Temperaturen verändern sich in der Höhe. Bei Schönwetter nimmt die Temperatur pro 100 Höhenmeter um ca. 1°C ab.
  • Während der Tour laufend die aktuelle Lage mit der Prognose vergleichen. Bei Wetterverschlechterung rechtzeitig umkehren!

MOUNTAINBIKE - Fair am Berg

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Mountainbikerouten führen in ein Gelände, in dem besondere Anforderungen an die Eigenverantwortung der Mountainbiker gestellt werden. Daher ist es wichtig, gewisse Verhaltensregeln einzuhalten, um Konfrontationen zu vermeiden und um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.


Dazu gehören vor allem:

  • Verantwortungsvolles Fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit und auf halbe Sicht.
  • Es ist jederzeit mit Hindernissen zu rechnen, vor allem bei Kurven! (Steine, Äste, Wegschäden, gelagertes Holz, Weidevieh, Fahrzeuge, Wegsperren usw.)
  • Wanderer und Fußgänger haben Vorrang. Rücksichtsvolles Überholen erfolgt im Schritttempo.
  • Die land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung hat auf den freigegebenen Wegen Vorrang. Weidegatter sind wieder zu schließen, vorübergehende Wegsperren werden eingehalten.
  • Die vorgesehenen, beschilderten Strecken nicht verlassen, um Natur- und Wildlebensräume zu schonen.
  • Eine gute Tourenplanung nimmt Rücksicht auf die Schwierigkeit der Strecke und das eigene Können. Dazu gehören auch Helm, Schutzausrüstung und ein technisch einwandfreies Mountainbike. 


Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in Gefahr oder in Bergnot geraten ...

  • geben Sie das Alpine Notsignal (sichtbare und hörbare Zeichen, 6 x in der Minute, eine Minute Pause, wiederholen bis Antwort erfolgt)
  • oder wählen Sie die Notrufnummern:
    140 Alpine Notfälle österreichweit
    144 Alpine Notfälle Vorarlberg
    112 Euro-Notruf (ist am Notfallort kein Handyempfang, so schalten Sie das Handy zuerst aus und geben Sie nach neuerlichem Einschalten anstatt des PIN-Codes sofort die 112 ein bzw. drücken Sie die SOS-Taste)
  • achten Sie darauf, bei der Unfallmeldung die W-Fragen exakt zu beantworten:
    WER meldet? WO genau ist der Unfall? WAS ist passiert? WIE VIELE Personen benötigen Hilfe?

Bergekostenvorsorge
Für € 22,– Förderbeitrag bietet der Österreichische Bergrettungsdienst eine Deckung der Such- und Bergekosten für Boden- und Flugrettung für den Förderer, den Ehe-/Lebenspartner sowie die Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

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