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Sprache, Vorarlbergerisch, Bild: Ziegen Kleinwalsertal (c) Dietmar Denger
SPRACHGENIE

So klingt Vorarlbergerisch

Ein Leitfaden zum besseren Verständnis

Die Sprache überrascht
Vorarlberg ist in mehrerlei Hinsicht ein besonderes Stück Österreich. Die Landschaften zwischen dem Bodensee und den Bergen beeindrucken Besucher aus nah und fern. Im Sommer widmen sich die Gäste dem Naturgenuss oder besuchen Festivals wie die Bregenzer Festspiele oder die Schubertiade. Im Winter tummeln sich Skifahrer aus aller Welt auf den Pisten. Innovative Unternehmen, darunter einige Weltmarktführer, haben im kleinen Land ihren Sitz. Die moderne Architektur und das eigenständige Handwerk überraschen – und auch die Sprache überrascht. Denn während alle anderen österreichischen Bundesländer dem bayrisch-österreichischen Sprachraum angehören, pflegen die Vorarlberger ihre alemannischen Dialekte. Diese klingen ähnlich wie das Schwäbische oder wie „Schwyzerdütsch“ und sind aufs Erste gar nicht so leicht zu verstehen.

Dazu muss man wissen, dass es „Vorarlbergerisch“ als Sprache gar nicht gibt. Jedes Tal, ja bisweilen jede Gemeinde, hat ihre sprachlichen Eigenheiten und Färbungen. So heißt zum Beispiel der Stein im nördlichen Vorarlberg „Schtoa“, im Vorderen Bregenzerwald „Schtui“ und im Mittleren und Hinteren Bregenzerwald „Schtua“. Die Kleinwalsertaler sagen „Schtei“, die Montafoner „Schtee“ und die Bludenzer „Schtaa“. Damit Ihnen das Einhören leichter fällt, haben wir diesen Leitfaden für Sie zusammengestellt.

Und keine Sorge: Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sprechen natürlich auch Hochdeutsch (oder eine Annäherung an dieses). Viele können sich gut auf Englisch oder in anderen Fremdsprachen unterhalten. Ob im Dialekt oder in anderen Sprachen – die Verständigung wird ganz bestimmt gelingen.

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