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Kapelle | Kultur

O seliges Beginnen!

Factbox

Straße: Kohlplatz
Ort: 6822 Schnifis
  • Im „hoch erhobnen Priesterstand“

    1665 erschien in Hohenems „Philotheus“, Johann Martins erstes Buch. Im selben Jahr trat er in den Orden der Kapuziner ein. Dabei bekam er den Namen des Heiligen vom Tag seines Eintritts: Johann Martin war nun Laurentius von Schnüffis. Sein Noviziat und die theologische Ausbildung absolvierte er in Zug in der Schweiz. 1668 wurde er dem Kloster Konstanz zugeteilt.

    „Mirantische“ Werke

    Es folgten 17 Jahre des literarischen Schweigens, danach entstanden seine acht Bücher. Deren Titel (von „Mirantische Mayen-Pfeiff“ bis „Mirantische Maul-Trummel“) greifen alle den poetischen Namen „Mirant“ auf – ein Anagramm von „Martin“, das auch auf seine wunderbare Errettung vom Tod verweist (lat.: mirandum = wunderbar).

    Raue Schale, süßer Kern

    In der „Mirantischen Wald-Schallmey“ bezeichnet Laurentius das Kloster als „sicheren Ort“, mehr noch: als „Paradies“. Und er vergleicht das Mönchsleben mit einer Nuss: Entferne man die raue, harte Schale, sei darin ein süßer Kern zu finden.

    Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur

    Präsentiert von: Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur, Autor: Herbert Dünser und Dr. Ruth Gstach
    letzte Änderung: 18.09.2019

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