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Industriedenkmal | Kultur

Lodenfabrik

Lodenfabrik Schruns
Lodenfabrik Schruns
Lodenfabrik Schruns
  • 1826 begann die Wollwarenerzeugung in Schruns. Die Fabrik wurde 1852 vergrößert und nach mehreren Besitzerwechseln und Geschäftserweiterung übernahm 1886 Heinrich Mayer aus Schruns das Unternehmen. Er strukturierte das Unternehmen neu und stellte verschiedenste Lodenstoffe, Strickgarne, Fäustlinge und Juppenstoffe her. Direkt neben dem Fabriksgebäude errichtete er das sogenannte Geschäftshaus. In diesem befand sich im Kellergeschoß ein Jugendstilbad, das vom Architekten Hanns Kornberger entworfen worden war.
    Ab 1910, als ein Hochwasser die Gebäude stark in Mitleidenschaft zog, folgten wechselhafte Jahre und nach Mayers Tod übernahm Max Borger den Betrieb und führte ihn durch die schwierigen Jahre der Zwischenkriegszeit. 1938 kam es nicht zuletzt dank der Loden- und Trachtenbegeisterung deutscher Urlaubsgäste zu einem kurzen Aufschwung des Geschäfts. Ab 1940 wurden dann in erster Linie Mäntel und Hosen für die deutsche Wehrmacht produziert.
    Nach dem Kriegsende konnte das Exportgeschäft ausgeweitet werden und der Betrieb erreichte mit 40-45 Mitarbeitenden seinen Angestelltenhöchststand. Aus verschiedenen Gründen wurde der Betrieb dann zu Beginn der 1970er-Jahre eingestellt.

     

    Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur

    Präsentiert von: Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur, Autor: Montafoner Museen
    letzte Änderung: 01.04.2020

  • Öffentliche Verkehrsmittel:

    Verkehrsverbund Vorarlberg

    Anfahrt:

    von Bludenz auf der L 190 bis Schruns


    Anfahrtsplaner

    Parken:

    Parkplatz Silbertalerstraße