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Elisabeth Burtscher liebt ihre Heimat, das Große Walsertal (c) Darco Todorovic
Genuss-Mensch

Elisabeth Burtscher

Die ehemalige Schulleiterin aus Fontanella (Bild oben) pflegt die Walser Sprache.

„Grüaß Gott i der Schtuba“, heißt Elisabeth Burtscher ihre Gäste im Dialekt willkommen. Zufrieden sitzt sie auf der Terrasse ihres gemütlichen Hauses hoch über dem Ort Fontanella, mit weitem Blick über das Große Walsertal, umgeben von ihrer Familie; gerade ist zudem Besuch aus Australien da. „Ich fühle mich als Walserin“, sagt die quirlige alte Dame, Schul­direktorin im Ruhestand, „genauso wie viele andere hier, egal wie viel Walserblut in den Adern fließt.“

Vor rund 700 Jahren sind Menschen aus dem Wallis in der Schweiz, meist aus ökonomischen Gründen auf der Suche nach neuen landwirtschaftlichen Anbauflächen, hierher übergesiedelt und wurden zu Walsern. Ihr wesentliches Erkennungsmerkmal ist bis heute die Sprache, „die ist so weit vom Hochdeutschen entfernt, dass man sie nicht vermischen kann“, sagt Elisabeth Burtscher. Die Walser Mundart und andere Traditionen werden in der Region mit Liebe gepflegt.

Ich fühle mich als Walserin, genauso wie viele andere hier – egal wie viel Walserblut in den Adern fließt.

Elisabeth Burtscher
Elisabeth Burtscher liebt ihre Heimat, das Große Walsertal (c) Darco Todorovic
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Elisabeth Burtscher war Schulleiterin in Fontanella

  • Ihr Genusstipp:
    „Kommen Sie unbedingt zum Walserherbst her, der als dreiwöchiges Fest alle zwei Jahre im Spätsommer stattfindet – dank oft skurriler Film-, Musik- und Theaterprojekte ist er als 'steilstes Festival mitten in den Bergen' bekannt.“