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Am Bartholomäberg (c) Daniel Zangerl - Montafon Tourismus GmbH, Schruns
Gastgeberinnen Herlinde und Carmen Erhard

Herrliche Ausblicke und Einblicke

Herlinde Erhard und ihre Tochter Carmen bieten Urlaub am Bauernhof in Silbertal im Montafon an. Ihre Lieblingswanderung führt von der Kirche in Bartholomäberg zum Kristberg.

Herlinde Erhard ist eine echte Muntafunerin. Sie stammt aus Bartholomäberg und lebt seit 40 Jahren im Nachbarort Silbertal, wo sie mit ihrer Tochter Carmen Urlaub am Bauernhof anbietet. Ihre Lieblingswanderung führt von der Kirche in Bartholomäberg zum Kristberg. Sie kennt die Strecke in- und auswendig. Doch den Reiz hat die Tour noch lange nicht verloren – das sehen auch ihre Gäste im Bergbauernhof Saller so. „Es ist eine richtige Sonnenbalkon-Tour. Man ist die ganze Zeit auf der Südseite unterwegs. Für Familien und Senioren ist die Wanderung auch kein Problem.“

Knapp neun Kilometer lang ist die Strecke, dreieinhalb Stunden Gehzeit sind einzuplanen. Das Ziel ist die Bergstation der Kristbergbahn. Hier gibt es zwei Einkehrmöglichkeiten: die Knappastoba und den Panoramagasthof Kristberg. Besonders interessant für Kinder ist die „Silberspielwelt“ wenige Meter unterhalb des Panoramagasthofs. Dort können sie spielerisch in die Arbeitswelt der Knappen eintauchen.

Herlinde Erhard mit Tochter Carmen Urlaub am Bauernhof © Andreas Künk / Vorarlberg Tourismus
Am Bartholomäberg, Montafon (c) Sportograf

„Es ist eine richtige Sonnenbalkon-Tour. Man ist die ganze Zeit auf der Südseite unterwegs. Für Familien und Senioren ist die Wanderung auch kein Problem.“

Herlinde Erhard
Viel zu sehen

Apropos Knappen: Das Thema Bergbau spielt auf dieser Tour eine Rolle. Nach dem Start in Bartholomäberg erreichen Wanderer nach 45 Minuten den St.-Anna-Stollen – das einzige historische Schaubergwerk Vorarlbergs. Auf Voranmeldung öffnet der Stollen für kurze Führungen mit mindestens vier Personen. Wichtig: Interessierte sollten auch im Hochsommer warme Kleidung dabeihaben. Im Inneren beträgt die Temperatur frische acht Grad.

Weiter geht es auf der Wanderung zum Fritzen-, Fula- und Torasee. Die nächsten Stationen sind Fulateia und Kappu. Herlinde Erhard mag die blumengeschmückten Häuser und die unberührten Bergwiesen unterwegs: „Ich gehe häufig selbst mit meinem Mann hinauf, um mir die Füße zu vertreten“, sagt sie.

Kristbergbahn

Vom Ziel der Wanderung bringt sie die Kristbergbahn zurück ins (Silber-)Tal. Besucher von auswärts fahren von der Talstation mit dem Bus zurück nach Bartholomäberg bzw. Schruns. Die Kristbergbahn ist voraussichtlich bis zum 1. November täglich in Betrieb.

Als passender Abschluss eines abwechslungsreichen Ausflugs empfiehlt sich ein Abstecher ins Silbertaler Bergbaumuseum. Die Ausstellungen sind besonders auf Familien zugeschnitten, etwaige müde Beine kein Problem. Das Museum ist im Gemeindeamt untergebracht – nur wenige Schritte von der Talstation entfernt.

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