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Schwarzwasserbach Wald Walser Omgang (c) Dominik Berchtold / Kleinwalsertal Tourismus eGen
Diana Eckhoff zieht es an den Schwarzwasserbach

Abkühlung in beeindruckender Natur

Der Lieblingsplatz von Naturführerin Diana Eckhoff liegt etwas abseits vielbegangener Routen und ist dennoch gut zu erreichen.

„Es ist ein Ort, um Kraft zu tanken, zu entspannen und zu genießen“, sagt Naturführerin Diana Eckhoff. „Hier lohnt es sich, gemütlich und mit offenen Augen zu gehen. Es gibt viel zu entdecken.“ Die Rede ist vom Schwarzwasserbach im Kleinwalsertal und speziell von den dortigen Kessellöchern, die durch jahrtausendelanges Schleifen der Wassermassen entstanden sind. Heute faszinieren sie nicht nur Geologie-Fans. Auch Wanderer freuen sich über eine wohlverdiente Abkühlung. Mit dem Schwarzwasserbach verbindet die 26-Jährige viele schöne Erinnerungen. Als Kind beispielsweise gab es Mutproben: Wer traut sich zur Eröffnung der Badesaison, in das eiskalte Schmelzwasser zu hüpfen? In späteren Jahren kam sie zu einem kurzen „Feierabend-Canyoning“ her, heute bringt sie den eigenen Nachwuchs mit. „Das Wasserspiel, mal ruhig fließend, mal wild über Felsen stürzend, ist für mich jedes Mal wieder ein Erlebnis“, berichtet sie.

Bei gutem und weniger gutem Wetter

Dieser Lieblingsplatz liegt etwas abseits vielbegangener Routen und ist dennoch gut zu erreichen. Die Walserbus-Linie 5 beispielsweise bringt Interessierte bis zur Haltestelle Küren. Von dort sind es nur noch 20 Minuten Gehzeit. Größere Touren wie durchs Wäldele, sind ebenfalls gut möglich – ob zu Fuß oder auf dem Mountainbike. Auch bei schlechterem Wetter ist dieses Ziel reizvoll: „Besonders wenn es schon ein paar Tage geregnet hat und der Wasserstand etwas gestiegen ist. Dann wird sichtbar, welch eine unglaubliche Kraft das Wasser hat und auch wie die Kessellöcher über tausende von Jahren entstehen konnten.“

Natürlich faszinierend

Diana Eckhoff beschäftigt sich auch beruflich mit solchen Phänomenen. Vor zwei Jahren begann sie die Ausbildung zur Vorarlberger Naturführerin – die richtige Entscheidung. Seitdem gibt sie ihr Wissen und ihre Begeisterung weiter. Ein Beispiel ist das Projekt „Vielfalter Schule“, bei dem sie mit Volksschülern und ihren Pädagoginnen bzw. Pädagogen zusammenarbeitet. Jeden Freitag führt sie derzeit Kinder ab vier Jahren „Mit allen Sinnen durch den Wald“ – so der Name des Programms –Manchmal komme es vor, dass die Kleinen sich scheuen, in die Erde zu greifen oder eine Spinne zu fangen. „Aber wenn sie sich dann dazu überwunden haben, sind sie doch begeistert“, erzählt sie. Sympathisch ist ihr Zugang zu ihrer Aufgabe: „Ich bin die meiste Zeit draußen, erkunde unterschiedliche Lebensräume und lerne selbst immer noch vieles über die faszinierenden Überlebensstrategien der Natur.“

Diana Eckhoff mit Sohn (c) Frank Drechsel (c) Kleinwalsertal Tourismus eGen
Schwarzwasserbach im Kleinwalsertal (c) Markus Gmeiner / Vorarlberg Tourismus

„Hier lohnt es sich, gemütlich und mit offenen Augen zu gehen. Es gibt viel zu entdecken.“

Diana Eckhoff, Naturführerin im Kleinwalsertal
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Die Natur verstehen im Kleinwalsertal mit Naturführerin Diana Eckhoff

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