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Berge, Vorarlberg (c) Kevin Artho
Stadtrundgang | Stadttouren

Historischer Stadtrundgang Feldkirch

Feldkirchpanorama
Klostergarten des Kapuzinerkloster Feldkirch
Die Fideliskapelle
Katzenturm
Das Churer- oder auch Salztor
Wasserturm
Das Zeughaus in Feldkirch
Landeskonservatorium Feldkirch
Landeskonservatorium Feldkirch
Die Marktgasse in der Feldkircher Innenstadt
Palais Liechtenstein
Das Feldkircher Rathaus
Stadtteil Neustadt mit Blick auf die Schattenburg
Neustadt Feldkirch
Schattenburg

Factbox

Schwierigkeit:leicht
Strecke:2,2 km
Aufstieg:41 m
Abstieg:41 m
Dauer:02:00 h
Tiefster Punkt:457 m
Höchster Punkt:487 m
Kondition:

Erlebnis:

Landschaft:


  • Dom St. Nikolaus – Kapuzinerkloster – Katzenturm – Churer Tor – Wasserturm – Heilig-Kreuz-Brücke – Zeughaus – Pulverturm – Mühletor – Landeskonservatorium – St. Leonhardsplatz – St. Johanneskirche – Marktgasse – Palais Liechtenstein – Rathaus – Neustadt – Schattenburg

    Als abschließendes Highlight von Feldkirch lohnt sich ein Besuch im Wildpark Feldkirch. Dieser wurde 1963 als gemeinnütziger Verein gegründet. Im Wildpark leben heute rund 160 Tiere, die 18 verschiedenen heimischen Arten angehören. Der Besuch ist ganzjährig möglich und kostenlos.

    Vorarlberg Tourismus
    Stadtkultur und Kommunikation Feldkirch GmbH

    Präsentiert von: Stadtkultur und Kommunikation Feldkirch GmbH, Autor: Vorarlberg Tourismus GmbH
    letzte Änderung: 09.07.2019

  • Schwierigkeit:leicht
    Technik:

    Kondition:

    Erlebnis:

    Landschaft:

    Höhenlage: 487 m 457 m Beste Jahreszeit:
    JANFEBMRZAPRMAIJUN
    JULAUGSEPOKTNOVDEZ
    Eigenschaften:
    Weitere Infos & Links:

    Es gibt natürlich auch geführte Stadtführungen in Feldkirch. Alle Informationen darüber finden Sie im Folder “Feldkirch neu entdecken” oder wenden Sie sich direkt an die Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH im Palais Liechtenstein. www.feldkirch.at

  • Wegbeschreibung

    Die schönste Altstadt der Region lässt sich am besten zu Fuß erleben. Start unseres Rundgangs durch die Gassen des mittelalterlichen Sitzes der Grafen von Montfort ist der Dom St. Nikolaus. Der erstmals 1287 genannte ehemals romanische Bau wurde auf Grund verschiedener Stadtbrände 1478 von Meister Hans Sturn im spätgotischen Stil neu errichtet. Außerhalb der Befestigungsanlagen entstand 1605 das Kapuzinerkloster. Der heilige Fidelis von Sigmaringen war Guardian des Klosters. Er missionierte in Graubünden (CH), wo er erschlagen wurde. Sein Haupt ist in der Kapuzinerkirche zu sehen. Der Katzenturm ist das eindrucksvollste Symbol der
    ehemaligen Stadtbefestigung. Zwischen 1491 und 1507 ließ ihn Kaiser Maximilian I. neu errichten. Der Name leitet sich von den Kanonen (Katzen) ab, die in diesem Turm aufbewahrt wurden. Nach etwa 100 m erreichen wir das Churer- oder Salztor. Der sechsgeschossige Tor-Turm wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts erneuert. Der Transithandel mit Salz ging hier durch das Churertor in die Schweiz. Der Ill-Fluss war jahrhundertelang Stadtgrenze. Daher wurde die Stadtmauer durch den Wasserturm, der 1482 erstmals erwähnt wird, verstärkt. Blicken wir an
    dieser Stelle nach rechts, so sehen wir im Hintergrund die Heilig-Kreuz-Brücke oder auch Hohe Brücke genannt. Obwohl erst 1389 erwähnt, hat eine Vorgängerin sicherlich schon zur Römerzeit zwischen Margarethenkapf und Veitskapf bestanden. Die Brücke war bis ins 19. Jahrhundert der einzige Übergang über die Ill und somit Handelsverbindung in die Schweiz. Wir folgen nun der
    Uferpromenade in gegengesetzter Richtung, vorbei am Zeughaus, das 1647 von den Schweden geplündert wurde und dem Pulverturm gelangen wir zum Mühletor oder auch Sautor genannt, weil hier früher der Schweinemarkt abgehalten wurde. Links der Ill befindet sich das Landesmusikkonservatorium. Der imposante Bau ist 1900 entstanden und war ein Teil des ehemaligen weltberühmten Jesuitenkollegs Stella Matutina. Schüler aus aller Welt besuchten das Kolleg. Auch der Sherlock-Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle war hier Schüler. Über den St. Leonhardsplatz, speziell im Sommer ein beliebter Treffpunkt und weiter zwischen dem ehemaligen Johanniterkloster und der Johanneskirche gelangen wir in die Marktgasse. Hugo I. von Montfort schenkte 1218 die Kirche und das Kloster dem Johanniterorden. In der Schenkungsurkunde wird Feldkirch erstmals als Stadt genannt. Die Marktgasse zeigt mit ihren
    Laubengängen und Patrizierhäusern mit teils gotischen Erkern heute noch ein mittelalterliches Gepräge. In der Schlossergasse entstand 1697 der vornehmste Bau der Stadt, das ehemals fürstlich Liechtensteinische Amtshaus. Von hier aus verwalteten die Liechtensteiner
    Landvögte für ca. 100 Jahre das damals noch bitterarme Fürstentum. Heute ist das Palais Liechtenstein im Besitz der Stadt Feldkirch und beherbergt die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv und das Tourismusbüro. Das Äußere des 1493 vollendeten Rathauses in der Schmiedgasse
    zeigt Fresken über die Stadtgeschichte und Wappen bekannter Bürgergeschlechter. Das große Stadtbild im Eingangsbereich gibt einen sehr guten Überblick über das alte Feldkirch in seinen Stadtmauern. Der Blick in die Neustadt einem der ältesten Teile Feldkirchs, wird beherrscht von der Schattenburg. Die größte und besterhaltene Burg des Landes aus dem Beginn des 13.
    Jahrhunderts war bis 1390 Sitz der Grafen von Montfort. Heute beherbergt die Schattenburg ein sehenswertes Museum und ein Restaurant. Die Burg ist über die Bettlerstiege oder den Burgweg zu erreichen.

    Start Feldkirch, Dom St. Nikolaus
    Koordinaten:
    Geogr. 47.237933 N 9.5985900000001 E
    Ziel Feldkirch, Wildpark
  • Öffentliche Verkehrsmittel:

    www.vmobil.at

    Parken:

    In der Innenstadt befinden sich zahlreiche Parkplätze, sowie Parkhäuser.