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Architektur | Kultur

Öko-Mittelschule und J.J.Ender-Saal, Mäder

Öko-Hauptschule Mäder
J.J.Ender-Saal, Mäder
J.J.Ender-Saal, Mäder
Öko-Hauptschule Mäder
Öko-Hauptschule Mäder
  • Die Gemeinde Mäder ist Teil des sogenannten e5-Netzwerks, das sich durch besonders energiesparende Maßnahmen auszeichnet. Eine wichtige Rolle spielt dabei die 1998 fertig gestellte Öko-Hauptschule, die im Rahmen eines ortsplanerischen Konzepts der Architekten Carlo Baumschlager und Dietmar Eberle an ein fußgängerfreundliches Netz von öffentlichen Wegen und Plätzen angeschlossen ist und gemeinsam mit dem ebenfalls von Baumschlager und Eberle geplanten Gemeindesaal eine „neue Mitte“ bildet, um die alle schulischen und kulturellen Einrichtungen der Gemeinde konzentriert sind. Die zum Teil oberirdisch getrennten Baukörper bilden ein ausdifferenziertes Ensemble mit klaren Raumkanten und öffentlichen Plätzen. Das viergeschossige Schulhaus und die flache, zu einem Drittel ins Erdreich abgesenkte Doppelturnhalle sind kompakte Baukörper mit minimierter Außenfläche und sehr geringen Energieverbrauch. Die weitgehende Verglasung der Fassaden ermöglicht zusammen mit einem zentralen Lichtschacht und Oberlichtbändern in den Kastenwänden aus Holz eine natürliche Durchlichtung der Geschoße, trotz ihrer Grundfläche von 27 mal 27 Metern. Ökologischer Ansatz, Ökonomie und Raumqualität wurden bei diesem Gebäude zu einer beispielhaften Synthese geführt.

    Architektur: BE Baumschlager Eberle
    Realisierung: 1996-1998
    Funktion: Bildung und Gemeindesaal

    Architekturinfo auf nextroom.at

     

    Öko-Hauptschule Mäder, Neue Landstraße 29
    T + 43 5523 6400711
    direktion@nmsma.snv.at

     

    J.J.Ender-Saal, Schlößleweg 3
    Reservierungen und Auskünfte für J.J.Ender-Saal und Räumlichkeiten im Schul- und Kulturzentrum
    T +43 5523 5286036 oder Mobil: +43 664 5059170
    martin.stark@maeder.at
    maeder.at/kultur-freizeit-sport/j.j.ender-saal

     

    Autor:

    Author: Wolfgang Fiel and Denizhan Sezer

    Source: iCP – Institute for Cultural Policy and Vorarlberg Tourismus


    letzte Änderung: 07.05.2019