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Angelika-Kauffmann-Museum © Albrecht Imanuel Schnabel
Architektur | Kultur

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  • An diesem Ort war einst ein türkisches Kaffeehaus, das hauptsächlich von Männern besucht wurde.
    Backgammon und Kartenspiele waren beliebte Freizeitaktivitäten. Das Getränk „Cay“ wurde stets nachgeschenkt. Bier und Raki wurde dann oft in den Hinterzimmern getrunken, wo man um viel Geld spielte. Darüber redet man heute nur noch selten. Ging man an Tischen vorbei, so konnte man Gespräche über Neuigkeiten aus der Heimat hören, wenn jemand gerade aus seinem Urlaub kam. An einem der Tische wurden Briefe übersetzt. Neuankömmlinge wurden mit einem Tee willkommen geheißen.   Die erste Frage an sie war: „Memleket neresi“, das übersetzt heißt: „Woher bist du aus der Türkei?“ –   „Düzce“ antwortete einer und der Kellner machte ihn mit seinem Landsmann bekannt. Wenn jemand keine Unterkunft hatte, fand er bei Menschen aus dem gleichen Dorf eine Bleibe. Auch wenn Betten Mangelware waren, so war der Gast aus der Heimat trotzdem willkommen. Diese Treffpunkte waren wichtig, denn nicht immer wurde man in anderen Gasthäusern aufgenommen.  
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    stadtarchiv.dornbirn.at/menschenspuren

     

     

    Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur

    Präsentiert von: Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur, Autor: Vielfaltenarchiv

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