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Industriedenkmal | Kultur

Heimat

Heimat
  • Am 24. August 1633 wurde in Schnifis im Drusental, wie der Walgau zu dieser Zeit noch hieß, der Bauernfamilie Martin ein Sohn geboren. Er bekam den Namen Johann. Der Bub verbrachte seine Kindheit in diesem Dörfchen, das weniger als 300 Einwohner zählte.

    Schwierige Zeiten

    Damals bedrohten der Dreißigjährige Krieg und die Pest die Menschen. Nach Missernten und Naturkatastrophen litten sie Hunger, Armut herrschte. Dazu kam der Aberglaube an Hexen und Zauberer, der eine Atmosphäre des Misstrauens und der Angst schuf.

    Traum und Wirklichkeit

    Der kleine Johann hatte als Hütebub viel Zeit, von fremden Ländern und einem aufregenden Leben fern des Drusentals zu träumen. Tatsächlich sollte er die Heimat schon früh hinter sich lassen: Als Zehnjähriger verlor er den Vater, vier Jahre später die Mutter. „Mirant“, wie sich der Dichter später in seinen Werken nannte, verließ Schnifis. Seine Verwandten ermöglichten ihm den Besuch einer Lateinschule, wahrscheinlich in Hohenems.  

     

    Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur

    Präsentiert von: Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur, Autor: Herbert Dünser und Dr. Ruth Gstach
    letzte Änderung: 09.09.2019

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