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Historische Stätte | Kultur

Ehemalige Jüdische Schule

ehem. Jüdische Schule
  • Um den Bau eines neuen Schulhauses wurde in der Jüdischen Gemeinde Hohenems seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gerungen. 1825 wurde schließlich die „deutsche Normalschule“ der Kultusgemeinde in schlichtem ländlichem Klassizismus errichtet. 1851 wurde sie zur höheren Bürgerschule – und bald auch zum Ort der Begegnung zwischen Juden und Christen, denn auch nicht-jüdische Schüler wurden ab 1861 angenommen. Unter der Leitung von Moritz Federmann genoss die Schule im ganzen Land einen guten Ruf. Doch den Antisemiten und dem Klerus war sie ein Dorn im Auge. 1896 verbot der Landesschulrat Katholiken den Besuch der Schule. Nach Federmanns Pensionierung wurde sie 1913 wegen mangelnder Schüler geschlossen und nach 1938, wie die nebenstehende Mikwe,   „arisiert“. 1973 übernahm die Marktgemeinde das Gebäude und nutzte es als Wohnhaus, nicht zuletzt für Arbeitsmigranten aus der Türkei. 40 Jahre später wurde das Gebäude durch seinen neuen Besitzer restauriert und für eine neue Nutzung eingerichtet. Seitdem beherbergt es unter anderem das Restaurant „Moritz“ und den „Federmann Kultursaal“.

     

    Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur

    Präsentiert von: Amt der Vorarlberger Landesregierung - Kultur, Autor: Stadt Hohenems/Jüdisches Museum/Kulturkreis Hohenems/Kulturabteilung Land Vorarlberg
    letzte Änderung: 06.10.2021

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