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Kirill Petrenko, Symphonieorchester Vorarlberg, Mahler 8. Symphonie (c) cs / Vorarlberg Tourismus
Ein Weltdirigent in Vorarlberg

Kirill Petrenko dirigiert Mahler

Vollendung des Zyklus „Mahler 9x9“ mit Kirill Petrenko und der neunten Symphonie

Mit einem Jahr Verspätung – aus bekannten Gründen –  dirigiert Kirill Petrenko am Wochenende vom 30. September bis 3. Oktober das Symphonieorchester Vorarlberg zu Mahlers 9. Symphonie. Es ist der Abschluss des Zyklus „Mahler 9×9“ und eine Premiere für das SOV.

Ein künstlerischer Höhepunkt

Vor bereits 13 Jahren startete der Mahler-Zyklus mit dem Symphonieorchester Vorarlberg. In chronologischer Reihenfolge kamen alle Symphonien des österreichischen Komponisten zur Aufführung. Bei jedem der Konzerte stand Kirill Petrenko am Pult – ein weltweit gefragter Dirigent, der seit 2019 Chefdirigent und künstlerischer Leiter der weltberühmten Berliner Philharmoniker ist. „Umso schöner, dass sich Petrenko selbst dafür eingesetzt hat, auch in Zeiten der Pandemie einen neuen Termin zu finden. So kommt dieses große Projekt zu einem würdigen Abschluss“, sagt Sebastian Hazod, Geschäftsführer dees Symphonieorchesters Vorarlberg. Die Nachfrage für die Konzerte bestätigen diese Einschätzung: Alle Konzert-Terminein Feldkirch am 3.10. und in Bregenz (2.10.) waren schnellstens ausverkauft, sodass das Orchester die Generalprobe am 1. Oktober öffentlich in den Verkauf brachte.

 

Studium in Feldkirch

Kirill Petrenko ist ein Star mit einem engen Bezug zu Vorarlberg. 1972 in Omsk (Russland) geboren, kam er im Alter von 18 Jahren mit seiner Familie hier an. Sein Vater spielte dann bald im Symphonieorchester Vorarlberg als Geiger mit, er selbst studierte am Landeskonservatorium Klavier und arbeitete schon früh mit dem Orchester und weiteren namhaften Künstlern in Vorarlberg zusammen. Seither ist Petrenko dem Klangkörper als Freund und Wegbegleiter und Vorarlberg mit heimatlichen Gefühlen verbunden.
Parallel machte er international von sich reden, gab Gastspiele bei führenden Orchestern, Opernhäusern und Festspielen. Unter anderem stehen die Wiener Symphoniker, Wagners „Ring des Nibelungen“ in Bayreuth und die New Yorker Metropolitan Oper in seiner Vita. Bevor er in Berlin das Amt von seinem Vorgänger Sir Simon Rattle übernahm, hatte er sechs Jahre als Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München gearbeitet. Opernwelt, eine deutsche Fachzeitschrift für Musiktheater, kürte ihn mehrmals zum Dirigenten des Jahres.