Die beiden Ortschaften Fontanella und Faschina sind die höchstgelegenen und sonnigsten des Tales, eingebettet zwischen schroffe Kalkwände, sanfte Wiesen und wilde Gebirgsbäche. Der Seewaldsee ist bei Jung und Alt beliebt, Wander- und Botanikfreunde kommen auf dem Blumenlehrpfad auf ihre Kosten, Sportbegeisterte zieht der alljährlich stattfindende Sprintthriathlon „Isa-Männle“ in den Bann. Inmitten der spektakulären Bergkulisse steht den Ferien nichts mehr entgegen.
Urlaub machen, wo jeden Tag Sonntag ist. Rund um die Dorfkirche in Sonntag sind die Siedlungen der größten Talgemeinde weit verstreut. Zur Gemeinde gehört auch der hübsche Ort Buchboden, der am Rande des größten Naturschutzgebietes Vorarlbergs liegt und zu vielfältigen Wanderungen in das hintere Tal einlädt. Genießer werden den Sennereiladen besuchen und den „Walserstolz-Bergkäse“ kosten.
Raggal liegt auf einer aussichtsreichen Hochterrasse und ist der geschäftigere der beiden Orte. Der Nachbarort Marul ist ein kleines, romantisches Bergdorf mit rotem Zwiebelkirchturm, hier lädt die Maruler Biosennerei zum Käsekauf ein. Die Orte sind besonders bei Familien, Campinggästen und Naturliebhabern beliebt. Raggal und Marul sind ideale Ausgangspunkte für Bergtouren, Wanderungen und Mountainbike-Touren. Die Rote Wand ist eines von vielen spektakulären Zielen für sportliche Bergwanderer, der Walderlebnispfad begeistert Groß und Klein.
Blons liegt mitten am sonnigen Südhang des Tales, der Ortsname heißt soviel wie "kleine Ebene". 1954 wurde das Dorf bei einer Lawinenkatastrophe stark zerstört. Interessierte Wanderer können die Geschichte auf den Lawinenwegen verfolgen. Das neue Gemeindezentrum von Blons wurde für seine besondere Architektur ausgezeichnet.
St. Gerold ist der kulturelle Mittelpunkt des Biosphärenparks. Hier begann vor zirka 1000 Jahren mit dem Eremiten Gerold die Siedlungsgeschichte des Tales. Das weit über das Tal bekannte und durchaus außergewöhnliche Kulturangebot der Propstei St. Gerold zieht, ebenso wie die Kunstkurse der St. Gerolder Werkstätten, viele interessierte Menschen aus nah und fern an.
Thüringerberg ist das Tor vom Walgau in den Biosphärenpark Großes Walsertal. Von hier aus hat man einen weiten Blick auf den Rätikon und den Walgau. In Thüringerberg befindet sich das Büro des Biosphärenpark Managements, wo Sie sich ausführlich informieren können.