Steinerne Zeugen einer längst vergangenen Epoche erzählen in der westlichsten Stadt Österreichs die Geschichte des Mittelalters. Wandeln Sie zwischen den Zeiten und unter den den Lauben der romantischen Altstadt von Feldkirch.
Feldkirch, die mittelalterliche Kleinstadt im äußersten Westen Österreichs ist eine Stadt für Genießer: charmant, offen, überschaubar und gepflegt präsentiert sie sich auch heute noch in ihrem mittelalterlichen Flair.
Feldkirch´s Innenstadt ist nicht sehr groß, trotzdem sind die Gassen breit und die Häuserfassaden und Laubengänge machen einen überaus freundlichen Eindruck.
In Feldkirch haben sich die Alemannen mit ihren Tugenden - Fleiß und Zielstrebigkeit - ein kleines Juwel geschaffen haben. Über 200 Geschäfte, Restaurants, Gasthöfe und Caféhäuser finden sich heute in den Mauern der Altstadt.
Die Neustadt am Fuße der Schattenburg ist tatsächlich der älteste Teil der Innenstadt Feldkirchs. Der Brunnen und die Häuser haben sich bis heute nicht verändert, allerdings tummeln sich hier in diesen Tagen viel mehr Menschen.....
"Wenn aber der Weinernte schönste gefeiert wurde, wenn die große Glocke vom Katzenturm herab die gesamte Bevölkerung rief ... da konnte sich auch der ärmste Musensohn krank essen ..." Erstmals seit 1906 läutet die große Glocke des Katzenturms in den letzten Jahren wieder zur Wimmat (Weinlese) auf dem Ardetzenberg.
Die Wiege des Humanismus im Bodenseeraum soll im 16. Jahrhundert in Feldkirch gelegen sein. König Sigismund oder Papst Johannes XXIII waren öfters dem Ruf Feldkirchs als Studierstädtle gefolgt. Neben den Ärzten Iserin, Hummelberg und Gassner war es vor allem der Astronom und Mathematiker Rheticus, der als Künder des kopernikanischen Weltbilds über die Grenzen berühmt wurde. Später war es das Jesuitenkolleg Stella Matutina, das Berühmtheiten aus aller Welt nach Feldkirch brachte.